Pilzsaison

Pilze leben als Zersetzer oder in Symbiose

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Der Gelbe Knollenblätterpilz (Amanita citrina) gehört zu den Mykorrhiza-Pilzen. Er lebt zum Beispiel in Symbiose mit der Fichte.

Bis zum Start der Pilzsaison dauert es noch eine Weile. Genug Zeit, um sich näher mit ihnen zu beschäftigen. So unterscheidet man zwei Arten von Pilzen. Jede lebt auf seine eigene Weise.

Pilze leben auf zwei unterschiedliche Arten: Ein Großteil gehört zu den sogenannten Destruenten, den Zersetzern. Die andere Art von Pilzen lebt in Symbiose mit Pflanzen.

Zersetzer bauen schwaches oder totes organisches Material ab - etwa einen umgestürzten Baum. Kulturpilze wie Champignons oder Shiitakepilze gehören zu den Destruenten, erklärt der Bund deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer. Zum Anbauen lässt man sie je nach Pilzart auf einem Substrat aus Pferdemist, Stroh oder Holzschnitzel wachsen.

Die andere Art von Pilzen lebt in Symbiose mit Pflanzen - als sogenannte Mykorrhiza-Pilze. Die Pilzwurzeln umhüllen hier die Wurzeln von Pflanzen. Der Pilz versorgt seine Pflanze mit Wasser und Mineralien, die Pflanze den Pilz wiederum mit Kohlenhydraten. Steinpilze und Pfifferlinge gehören zu den Mykorrhiza-Pilzen.

dpa

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