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Rasen säen im Frühjahr: In sieben Schritten zum perfekten Rasen

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Von: Andrea Stettner

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Einen Rasen neu anzusäen, ist gar nicht so schwer. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung erfahren Sie, wie eine kräftige, dichte Rasenfläche im Garten gelingt.

Ein kräftiger, sattgrüner Rasen – davon träumen wohl alle Hobbygärtner. Wer einen Rasen neu anlegen oder einige Stellen im Garten* auffrischen will, der muss sich spätestens im Frühjahr Gedanken über die Aussaat machen. Schließlich ist der beste Zeitpunkt zum Rasensäen etwa im April oder Mai*, wenn der Boden bereits seit zwei Wochen eine Temperatur von 10 Grad erreicht hat. Aber auch der Herbst eignet sich zur Rasenaussaat. Wie es genau geht, erklären wir im Folgenden.

Rasensamen. Rasen sät man am besten im späten Frühjahr, damit das Gras perfekt wächst.
Rasen sät man am besten im späten Frühjahr, damit das Gras perfekt wächst. © Harald Biebel/Imago

Anleitung zum Rasen säen: In sieben Schritten zum perfekten Grün

  1. Boden vorbereiten: Zunächst muss der Boden durchgearbeitet und Unkraut entfernt werden – entweder mit einem Spaten oder einer Motorhacke, die man sich im Gartenfachhandel ausleihen kann. Danach sammeln Sie grobe Steine und Wurzeln auf. Ist der Boden sehr hart und lehmig, sollte laut den Experten vom Portal Mein schöner Garten eine zehn Zentimeter dicke Schicht Bausand aufgetragen werden, denn Rasen wächst am besten auf lockerem Boden und ist auch weniger Anfällig für Moos und Unkraut. Haben Sie bereits Moos in Ihrem Rasen, machen Sie ihm mit einem einfachen Hausmittel den Gar aus*.
  2. Fläche begradigen: Damit sich später kein Wasser in Unebenheiten und Mulden ansammeln kann, muss die Fläche nach der Bodenbearbeitung noch begradigt werden. Am besten eignet sich hierfür ein einfacher Holzrechen.
  3. Boden anwalzen: Nachdem Sie die Rasenfläche grob eingeebnet haben, muss der Boden nun noch gewalzt werden. Die benötigte Rasenwalze dafür können Sie im Baumarkt ausleihen. Kommen jetzt nochmals Hügelchen im sogenannten Planum zum Vorschein, werden diese nochmals mit dem Holzrechen eingeebnet. Nun ist der Boden vorbereitet, sollte vor der Aussaat jedoch eine Woche ruhen.
  4. Rasensamen aussäen: Um Rasen auszusäen, eignet sich ein windstiller Tag, damit das Saatgut nicht verweht wird. Messen Sie zunächst die richtige Menge an Saatgut für Ihren Rasen ab, wie sie der Hersteller empfiehlt. Dann verstreuen Sie die Rasensamen mit leichtem Schwung auf der vorbereiteten Fläche. Wer sich das nicht zutraut, kann sich mit einem Streuwagen behelfen – damit wird es zudem besonders gleichmäßig.
  5. Saatgut einharken: Damit das Saatgut später ausreichend Bodenkontakt hat und gut aufgeht, harken Sie die Samen mit dem Holzrechen einmal längs und quer in den Boden ein. So trocknen die frisch gesäten Grassamen auch nicht so leicht aus.
  6. Gesäten Rasen walzen: Nach dem Einharken wird das Saatgut noch einmal in den Boden eingewalzt, um einen guten Bodenschluss zu erhalten. Bei einem hohen Lehmanteil im Boden ist eine dünne Schicht Rasen- oder Blumenerde (0,5 cm) als Abdeckung ratsam, die jedoch nicht gewalzt wird.
  7. Rasenfläche wässern: Zum Schluss wird die gesamte Rasenfläche mithilfe eines Schwenksprenklers gewässert. Bei trockener Witterung muss der Rasen in den nachfolgenden Tagen viermal am Tag gewässert werden, damit die empfindlichen Gräser vor und nach der Keimung gut wachsen.

Nach der Aussaat: Wie lange dauert es, bis Rasen wächst?

Wie schnell der Rasen nach der Aussaat wächst, hängt vom verwendeten Saatgut und den Umweltfaktoren wie Licht, Wasser, Luft und den Bodenverhältnissen ab. Einige Tage müssen sich Hobbygärtner jedoch schon in Geduld üben, bis die ersten Grashalme sprießen, wie Sie hier nachlesen können. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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