Spinnmilben und Blattläuse: Schädlinge vom Bambus loswerden

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Der Bambuspflanze droht an den Blättern der Befall von Blattläusen und Spinnmilben. Besonders warme Standorte sind gefährdet. Foto: Peter Steffen

Sie sind klein, aber sehr lästig. Spinnmilben und Blattläuse können der Bambuspflanze erheblichen Schaden zufügen. Es droht sogar ein Absterben der Blätter. Meist hilft jedoch ein kräftiger Wasserstrahl als Gegenmaßnahme.

Bonn (dpa/tmn) - Eigentlich ist der Bambus sehr robust. Manchmal machen ihm dennoch Schädlinge zu schaffen, besonders häufig Bambus-Spinnmilben. Hobbygärtner erkennen den Befall an runden bis ovalen gelben bis gelbbraunen Flecken an den Blättern.

Unter den betroffenen Blättern finden sich zudem feine Gespinstnester. Bei starkem Befall können die Blätter absterben, erklärt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Daneben macht sich die Bambusblattlaus manchmal an der Pflanze breit, sie scheidet klebrigen Honigtau aus, auf dem sich schwarze Rußtaupilze ansiedeln können. Besonders an wärmeren, geschützten Standorten können außerdem Schild- und Schmierläuse den Bambus befallen.

Wer die Schädlinge loswerden möchte, sollte die betroffenen Triebe weit zurückschneiden. Ein kräftiger Wasserstrahl reicht meist, um Blattläuse zu vertreiben.

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