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Sechs Tipps, wie Sie mit der Spülmaschine Strom sparen

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Von: Andrea Stettner

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Aus den meisten Haushalten ist die Spülmaschine nicht wegzudenken. Um Strom zu sparen, sollten Sie vor allem das richtige Programm nutzen.

Egal ob Single- oder Großfamilie: Eine Spülmaschine erleichtert allen den Alltag. Leider verbraucht sie aber auch jede Menge Strom. Nicht umsonst zählt der Geschirrspüler neben Kühlschrank und Wäschetrockner zu den größten Stromfressern im Haushalt. Damit Ihre Stromrechnung in Zeiten steigender Energiepreise nicht aus dem Ruder läuft, können Sie aber mit ein paar Kniffen und Routinen gegensteuern.

Frau räumt einen Geschirrspüler aus. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich bei der Spülmaschine einiges an Strom sparen.
Mit den richtigen Einstellungen lässt sich bei der Spülmaschine einiges an Strom sparen. © Rainer Droese/Imago

6 Tipps zum Strom sparen mit der Spülmaschine

  1. Spülmaschine richtig einräumen: Wer seine Spülmaschine nur halb voll laufen lässt, braucht in der Summe mehr Spülgänge – und das frisst ordentlich Strom. Genauso verhält es sich, wenn zu viel Geschirr und Besteck im Geschirrspüler landet. Dann kommt das Wasser nicht überall hin, das Geschirr bleibt schmutzig und muss nochmal gespült werden. Wie Sie den Geschirrspüler richtig einräumen, erklären wir hier.
  2. Stark verschmutztes Geschirr vorspülen: Die Sensoren moderner Geschirrspülmaschinen erkennen grob den Verschmutzungsgrad von Töpfen, Pfannen und Co. „Bereits ein paar stark verschmutzte Teile sorgen dafür, dass der Geschirrspüler das intensivste Programm wählt. Und das verbraucht natürlich auch am meisten Strom“, informiert der Energieversorger Vattenfall. Spülen Sie deshalb stark verschmutztes Geschirr per Hand leicht vor oder entfernen Sie Essensreste mit einer Serviette.
  3. Spülmaschinensalz verwenden: Auch eine verkalkte Spülmaschine erhöht laut Ökotest den Stromverbrauch. Verwenden Sie deshalb unbedingt sogenanntes Regeneriersalz, also Spülmaschinensalz, um das Wasser zu enthärten und stellen Sie das Gerät gemäß der Betriebsanleitung auf den örtlichen Wasserhärtegrad ein. Nur bei sehr weichem Wasser ist Spülmaschinensalz überflüssig.
  4. Eco-Programm verwenden: Ihre Spülmaschine verfügt über einen Eco-Modus? Dann nutzen Sie dieses Programm so oft wie möglich. Das Eco-Programm erhitzt das Wasser weniger stark (meist auf 45 bis 50 Grad), dafür braucht der Spülgang etwas länger. Dennoch senkt er Ihren Stromverbrauch im Haushalt spürbar. Tatsächlich ziehen Eco-Spülgänge sogar weniger Strom als Kurz-Programme – das gilt auch für die Waschmaschine.
  5. Auf Zeitvorwahl verzichten: Auch wenn es praktisch erscheint – verzichten Sie auf die Zeitvorwahl bei Spülmaschinen. Durch diese verbleiben die Haushaltsgeräte im Standby-Modus, was wiederum unnötig Strom verbraucht.
  6. An Warmwasser anschließen: Da Spülmaschinen die meiste Energie zum Aufheizen des Wassers benötigen, kann es sinnvoll sein, das Gerät gleich an den Warmwasseranschluss der Küche anzuschließen. Laut Vatttenfall sparen Sie sich so 20 bis 30 Prozent der Stromkosten für die Geschirrspülmaschine. Zudem verkürzt sich der Spülgang und der Heizstab wird geschont, was die Lebensdauer des Geräts verlängert.

Strom sparen – mehr Tipps

Auch beim Kochen können Sie viel Energie einsparen, indem Sie etwa den Wasserkocher zum Erhitzen des Nudelwassers benutzen. Wer seine Stromrechnung schon beim Backen senken möchte, der kann bei vielen Gerichten und Gebäcken die Temperatur reduzieren.

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