Steckdosen können ein Wärmeleck im gedämmten Haus sein

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Die Elektroinstallation eines Hauses kann Lücken bei der Wärmedämmung verursachen. Bei Massivbauweise können etwa Leckagen die Schwachstellen beseitigen. Foto: Frank Rumpenhorst

Um den Energieverbrauch zu drosseln, achten viele Hausbesitzer auf eine gute Wärmedämmung. Was sie dabei oft nicht beachten, dass eine gute Isolation durch Lecks gefährdet sein kann.

Berlin (dpa/tmn) - In einem modernen, gut abgedichteten Haus sollte es keine Lücken geben, durch die Wärme entweicht. Aber schon kleine Fehler bei der Elektroinstallation können die Luftdichtheitsschicht durchbrechen, etwa beim Installieren von Steckdosen, Schaltern oder Sicherungskästen.

Hartmut Zander von der Initiative Elektro+ in Berlin weist auf die möglichen Wärmelecks hin. Er rät Bauherren, im Bauvertrag festhalten zu lassen, dass die Luftdichtheit gewährleistet wird.

Leckagen verhindern oder stopfen luftdichte Installationsdosen für Lichtschalter, Antennen- und Stromanschlüsse. Sie werden den Angaben zufolge in der Regel in Häusern in Massivbauweise mit einem Mauerwerk aus Hohlkammersteinen verwendet. Solche Steine sind besonders sensibel für Lücken, da sie über Hohlkammern verfügen, die unter Umständen angebohrt werden. Darüber kann Luft aus dem Haus entweichen. Häuser in Leichtbauweise werden mit einer Dampfbremse und mit luftdichten Hohlwanddosen abgesichert.

Erklärvideo zur Luftdichtheit von Elektro+ auf Youtube

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