Experten-Tipps

Diese bekannten Waschmaschinen-Tipps ruinieren in Wahrheit Ihre Kleidung

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Nicht jedes Wäschestück gehört unbedingt in die Waschmaschine.

Sie stecken Ihre Sportschuhe oder Ihre Jeans gerne in die Waschmaschine? Warum das ein Fehler ist, der Ihre Kleidung ruinieren kann, erklärt nun ein Experte.

  • Was das richtige Waschen angeht, gibt es zahlreiche Tipps und Weisheiten.
  • Wieviel wirklich hinter diesen Weisheiten steckt, verrät nun ein Experte.
  • Zum Beispiel erklärt er, warum Jeans nicht ins Gefrierfach gehören.

Wenn die Kleidung vollgeschwitzt ist und leicht muffig zu riechen beginnt, ist für die meisten der Zeitpunkt gekommen, sie in die Waschmaschine zu stecken. Was kann schon so verkehrt daran sein, die Jeans zu waschen? Oder hin und wieder die Sportschuhe zu reinigen? Gerade hier sollten Sie aber vorsichtig sein, wie ein Experte nun meint.

Diese bekannten Tipps könnten Ihre Wäsche ruinieren

Vieles, was Sie nämlich lange Zeit wie selbstverständlich gewaschen haben, wird eventuell durch die Waschmaschine* ruiniert. Will Lankston, Betriebsleiter beim britischen Einzelhändler Jeeves of Belgravia, der auf chemische Reinigung spezialisiert ist, hat dem Online-Portal Dailymail verraten, welche Kleidungsstücke das sind.

Ganz oben auf der Liste stehen Sportschuhe. Oft werden die Treter - solange sie aus Stoff oder Synthetik sind - bei 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen. Von dieser Methode ist Lankston jedoch nicht überzeugt: "Wir würden stark davon abraten, die Schuhe in die Waschmaschine zu stecken. Und wir würden definitiv nicht empfehlen, sie in die Nähe eines Trockners zu geben, da die Hitze die Schuhe verziehen und den Klebstoff, der sie zusammenhält, beschädigen kann. Trockner können Schuhe je nach verwendetem Stoff oft schrumpfen lassen." Stattdessen rät der Experte dazu, die Schuhe per Hand zu waschen.

Auch was die Reinigung von Jeans* angeht, hat Lankston einen Rat. Zu diesem Thema gibt es viele Meinungen: So wird des Öfteren empfohlen, das Beinkleid in das Gefrierfach zu legen, um es zu säubern. Er empfiehlt hingegen, es alle fünf Jahre auf links gedreht in die Waschmaschine zu geben, um die Farben zu erhalten.

Auch interessant: Handtücher richtig waschen - das müssen Sie beachten.

Machen Tennisbälle wirklich die Handtücher weicher?

Und was hat es eigentlich mit dem Tennisball-Trick* auf sich? Eine alte Weisheit besagt, dass ein Tennisball im Trockner die Handtücher* fluffiger macht - ist das etwas dran? Laut Experten Ja. "Wenn Sie Ihre Handtücher schön flauschig haben wollen, würden wir ein paar (Anm. d. Red.: Tennisbälle) zu Handtüchern, fluffigen Mänteln, Kissen oder allem anderen, dass ein wenig Auflockerung beim Trocknen vertragen könnte, hineingeben." Die Tennisbälle würden obendrein dafür sorgen, dass die Kleidung schneller trocknet, da dank ihnen die Luft im Trockner besser zirkulieren könne.

Lesen Sie auch: Darum sparen Sie Geld, wenn Sie Alufolie in den Trockner legen.

Machen Sie beim Wäsche waschen bloß nicht diese Fehler

Werfen Sie Kleidung nie mit geöffnetem Reißverschluss in die Maschine. In den Zähnen können sich dünne Stoffe - wie bei Blusen - leicht verhaken und Löcher verursachen.
Werfen Sie Kleidung nie mit geöffnetem Reißverschluss in die Maschine. In den Zähnen können sich dünne Stoffe - wie bei Blusen - leicht verhaken und Löcher verursachen. © pixabay
Dass die Wäsche nach Farben sortiert werden sollte, ist mittlerweile jedem bekannt: Dunkel, hell und farbig verträgt sich nicht gut - und führt zu unschönen Verfärbungen der Kleidung. Doch achten Sie auch auf das Material der Kleidungsstücken: Nicht alle Textilien haben die gleichen Reinigungsanforderungen.
Dass die Wäsche nach Farben sortiert werden sollte, ist mittlerweile jedem bekannt: Dunkel, hell und farbig verträgt sich nicht gut - und führt zu unschönen Verfärbungen der Kleidung. Doch achten Sie auch auf das Material der Kleidungsstücken: Nicht alle Textilien haben die gleichen Reinigungsanforderungen. © pixabay
Vergessen Sie nicht, dunkle Wäsche auf links zu drehen, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken - dann färbt sie nicht so schnell aus.
Vergessen Sie nicht, dunkle Wäsche auf links zu drehen, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken - dann färbt sie nicht so schnell aus. © pixabay
Auf Weichspüler können Sie beim Waschen getrost verzichten. Er macht die Wäsche zwar weicher und geschmeidiger, trägt aber nicht viel dazu bei, dass die Kleidung sauberer wird.
Auf Weichspüler können Sie beim Waschen getrost verzichten. Er macht die Wäsche zwar weicher und geschmeidiger, trägt aber nicht viel dazu bei, dass die Kleidung sauberer wird. © pixabay
Auch auf spezielle Mittel zur Entkalkung können Sie verzichten, da die meisten Waschmittel diese ohnehin enthalten.
Auch auf spezielle Mittel zur Entkalkung können Sie verzichten, da die meisten Waschmittel diese ohnehin enthalten. © pixabay
Für bestimmte Kleidungsstücke wie Badeanzüge empfiehlt sich die Handwäsche und nicht die Waschmaschine. Der Grund? Beim Schleudern kann sich der Stoff verknoten oder ausleiern.
Für bestimmte Kleidungsstücke wie Badeanzüge empfiehlt sich die Handwäsche und nicht die Waschmaschine. Der Grund? Beim Schleudern kann sich der Stoff verknoten oder ausleiern. © pixabay
Oft werden Waschmaschinen bis zum Rand vollgestopft, um möglichst viel Wäsche auf einmal zu reinigen. Doch je mehr Kleidungsstücke Sie hineinverfrachten, umso weniger sauber werden sie. Es sollte immer noch ein wenig Luft in der Maschine sein.
Oft werden Waschmaschinen bis zum Rand vollgestopft, um möglichst viel Wäsche auf einmal zu reinigen. Doch je mehr Kleidungsstücke Sie hineinverfrachten, umso weniger sauber werden sie. Es sollte immer noch ein wenig Luft in der Maschine sein. © pixabay
Wenn Sie mehrere Waschgänge benötigen, um den Waschberg zu bewältigen, dann tun Sie das am besten gleich nacheinander. So kann die Maschine noch die Restwärme vom vorangegangenen Waschgang verwerten und Sie sparen etwas Strom.
Wenn Sie mehrere Waschgänge benötigen, um den Waschberg zu bewältigen, dann tun Sie das am besten gleich nacheinander. So kann die Maschine noch die Restwärme vom vorangegangenen Waschgang verwerten und Sie sparen etwas Strom. © pixabay
Beim Waschpulver sollten Sie nicht übertreiben: Zu viel davon kann zu weißen Flecken auf der Kleidung sorgen. Und wer das Fach nicht richtig säubert, riskiert, dass sich Schimmelporen bilden, die später an der Kleidung haften.
Beim Waschpulver sollten Sie nicht übertreiben: Zu viel davon kann zu weißen Flecken auf der Kleidung sorgen. Und wer das Fach nicht richtig säubert, riskiert, dass sich Schimmelporen bilden, die später an der Kleidung haften. © pixabay

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