Weiße Beläge, rostige Flecken: Rosenkrankheiten im Überblick

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Der Echte Mehltau bildet weißliche Beläge auf den Rosenblättern. Foto: Marion Nickig

Echter Mehltau, Sternrußtau und andere Krankheiten setzen den Rosen zu. Verhindern kann man sie nicht immer - aber etwas dagegen tun. Hier ein paar Tipps im Überblick:

Bonn (dpa/tmn) - Rosen sind schön, aber Rosen sind auch anfällig für Krankheiten. Schuld ist Feuchtigkeit, sie ist die Basis für zahlreiche Pilzkrankheiten. Der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen verrät Hobbygärtnern, woran ihre Staude leidet:

Echter Mehltau ist leicht zu erkennen. Der Pilz legt sich als weißer, mehlartiger Belag auf die Knospen, Blätter und Triebspitzen. Die Blätter rollen sich auch oft leicht ein.

Rosenrost bildet - wie sein Name schon verrät - gelborangene Flecken an der Oberseite der Blätter und orangefarbene, später braunschwarze Pusteln an der Blattunterseite. Ist die Rose stark befallen, kann sie ihre Blätter verlieren.

Sternrußtau gilt als besonders aggressiv. Die Symptome sind violettschwarze, sternförmige Flecken, deren Ränder gefranst sind. Die Blätter verfärben sich gelb und fallen ab.

Was tun?: Befallene Rosenblätter sollten Hobbygärtner früh entfernen. Beim Mehltau ist es sinnvoll, auch befallene Triebspitzen zurückzuschneiden. Breitet sich der Befall weiter aus, können zusätzlich Pflanzenschutzmittel verwendet werden.

Vorbeugen: Manche Rosensorten sind robuster. Solche werden zum Beispiel von der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung anerkannt. Außerdem hilft grundsätzlich ein sonniger Standort. Hier trocknet Regen rasch wieder ab.

Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung

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