Gartenarbeit

Wo Herbstlaub liegen blieben darf und wo nicht

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Wer keine gelben Flecken auf dem Rasen haben möchte, sollte das laub rechen. Auf Blumenbeeten darf es aber gerne liegenbleiben. Foto: Uwe Zucchi

Die Blätter fallen langsam von den Bäumen. Statt sich über das Laub zu ärgern, können Gärtner es auch gezielt einsetzen oder liegen lassen.

Bonn (dpa/tmn) - Unter Gehölzen und auf Beeten darf Laub im Herbst liegen bleiben. Es dient dort Stauden als Wärmedecke und Insekten als Rückzugsort. Fällt Laub von den Bäumen dagegen auf Rasen, sollten Hobbygärtner es konsequent entfernen.

Denn Rasen und immergrüne Pflanzen brauchen gerade in der kalten Jahreszeit genügend Licht und Luft, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Anderenfalls entsteht unter Umständen Fäulnis unter der Blätterdecke. Folgen wären verstärktes Mooswachstum und kahle, ausgeblichene Stellen.

Weil Rasen bei niedrigeren Temperaturen meist langsamer wächst, raten die Experten außerdem, ihn im Spätherbst seltener zu mähen und auf höchstens fünf Zentimeter zu kürzen. Auch Herbstdünger kann den Gräsern helfen, die kalten Temperaturen besser zu überstehen. Er enthält viel Kalium und stärkt so die Zellwände der Pflanzen. So gepflegt, bleibt der Rasen dicht und saftig grün.

aid-Ratgeber: Rasen anlegen und pflegen (kostenpflichtig)

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