Aufgepasst: Betrug in New Yorker Taxis

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Tausende Touristen und Bewohner sind in New York von Taxifahrern übers Ohr gehauen worden.

New York - Tausende Touristen und Bewohner New Yorks sind bei Fahrten mit den gelben Kult-Taxis übers Ohr gehauen worden. Wie das passieren konnte:

Viele Taxameter waren manipuliert, und die Fahrgäste mussten teilweise das Doppelte des korrekten Preises zahlen, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. 59 Fahrer wurden festgenommen. Sie hatten die Taxameter so eingestellt, dass die Fahrgäste in Tausenden von Fällen den höheren Vorort-Tarif zahlen mussten, obwohl sie im Stadtgebiet unterwegs waren.

Die New Yorker Behörden betonten, die Vorfälle beträfen nur einen kleinen Teil der insgesamt 48.000 Fahrer und ihrer rund 13.000 Yellow Cabs. Die Fahrzeuge wurden inzwischen so ausgerüstet, dass Fahrgäste alarmiert werden, wenn der höhere Tarif verlangt wird. Die Ermittlungen kamen ins Laufen, nachdem sich ein Fahrgast bei der Stadt über einen ungewöhnlich hohen Fahrpreis beschwert hatte.

Die städtische Taxikommission war im Mai zu dem Ergebnis gekommen, dass fast 22.000 Fahrer unkorrekterweise Vorort-Tarife verlangt hatten. Es war von insgesamt 286.000 Fahrten die Rede, bei denen über 1,1 Millionen Dollar an Fahrpreisen angefallen waren. Fahrer erklärten, dass es sich bei einigen Fällen schlicht um Irrtümer ohne bösen Vorsatz gehandelt habe. Die Kommission hatte angekündigt, dass Fahrer, denen so etwas ein oder zwei Mal passiert war, nicht bestraft werden sollten.

dapd

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