So wird die Autofahrt in den Urlaub günstiger

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Mit den steigenden Benzinpreise wird die Reise in den Urlaub schnell ziemlich teuer.

Berlin - Die Benzinpreise liegen auf Rekordniveau, die Fahrt in den Osterurlaub wird so zur kostspieligen Angelegenheit. Was tun? Gemeinsam fahren und so die eigenen Kosten senken.

Wer günstiger in den Osterurlaub fahren möchte, kann sich den Wagen mit anderen teilen. Angesichts der hohen Benzinpreise biete es sich an, im Verwandten- und Bekanntenkreis anzufragen, wer in die gleiche Urlaubsregion fährt, sagte Anja Smetanin vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) dem dpa-Themendienst.

Wer mit dem eigenen Auto in den Urlaub oder zum Osterbesuch zu Verwandten fahren möchte, aber noch freie Plätze im Auto hat, könnte sie Mitfahrern anbieten. Am einfachsten geht dies über entsprechende Internetportale wie Mitfahrgelegenheit.de oder Mitfahrzentrale.com. „Dabei sollte man die Fahrt möglichst frühzeitig einstellen“, empfahl Smetanin. Wer mit Ehepartner, Kindern oder Hund in die Ferien fährt, sollte das bei der Fahrtbeschreibung deutlich machen. „Für den Mitfahrer ist das ja auch eine ungewohnte Situation.“

Die skurrilsten Gesetze im Ausland

Die skurrilsten Gesetze im Ausland
Andere Länder, andere Sitten: In manchen Urlaubsländern gibt es wirklich kuriose Gesetze. Ganz vorn mit dabei sind einige Vorschriften im beliebten Reiseland Italien. Im venezianischen Städtchen Eraclea ist es beispielsweise untersagt, am Strand Löcher in den Sand zu buddeln oder Burgen zu bauen.   © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
ITALIEN: Im kampanischen Eboli wird das Küssen im Auto mit 500 Euro Strafe „honoriert“. © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
ITALIEN: Im recht sittenstrengen Palermo auf Sizilien dürfen sich Frauen durchaus nackt am Stand zeigen. Dem „starken Geschlecht“ bleibt dies jedoch verwehrt. © dpa
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ITALIEN: Das Füttern von Tauben ist auf dem Markusplatz in der Lagunenstadt Venedig verboten. Es drohen bis zu 450 Euro Strafe. © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
ITALIEN: In der Öffentlichkeit sein Pausenbrot zu verzehren, ist in Rom untersagt. © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
FRANKREICH: Selbst in Paris, in der Stadt der Liebe, ist das Küssen im Pariser Bahnhof Gare du Nord und im Zug seit dem Jahr 1910 verboten. © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
FRANKREICH: Liebe Bauern, liebe Tierliebhaber. Sollten Sie ein Schwein in unserem Nachbarland erwerben, nennen Sie es nicht Napoleon. Dies wird im Land des kleinen Korsen als Beleidigung aufgefasst. © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
ENGLAND: Die Insel ist bekannt für ihre „Pub-Kultur“. Doch in Pubs ist es verboten, dass Männer Frauen um Sex bitten. Dies ist ein „nationales Ärgernis“. Strafe: bis zu 180 Euro oder drei Monate Gefängnis. © dpa
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ENGLAND: Es ist verboten, auf der Urlaubskarte die Briefmarke mit dem Portrait der Königin verkehrt herum aufzukleben. © www. travel24.com
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
GRENADA (Kleine Antillen): Auf der Insel Grenada sollte man stets „zivil“ gekleidet sein. Wer mit Badehose oder Bikini in ein Shoppingcenter geht, dem droht ein Bußgeld von bis zu 200 Euro. © dpa
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ISRAEL: Bären ist es untersagt Strände zu betreten und im Meer zu baden. © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
Japan: Das Land garantiert seinem Volk per Gesetz Sonnenschein. © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
ISRAEL: Das Anschauen von Sexfilmen in Hotels ist strafbar. Wer erwischt wird, kann bis zu drei Jahre im Gefängnis landen. © dpa
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
RUSSLAND: Ist das Auto zu schmutzig, kann es bis zu 200 Euro Bußgeld hageln. Dabei bleibt allerdings ungeklärt, was „schmutzig“ bedeutet. Darf der Autofahrer mit schmutzigen Nummernschild fahren oder müssen die Auto-Insassen durch die Scheiben noch erkennbar sein. Wie fast immer im „wilden Russland“ ist auch dies Auslegungsache der Beamten. © dpa
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USA: Indiana (Gary) geht mit allen Mitteln gegen Knoblauchesser vor. Nach ausgiebigem Knoblauchverzehr ist es vier Stunden lang untersagt, ins Kino oder Theater zu gehen oder auch nur die Straßenbahn zu benutzen. © dpa
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USA: Radfahrer in Connecticut dürfen von der Polizei gestoppt werden, wenn sie schneller als 100 km/h mit ihrem Drahtesel unterwegs sind. © dpa
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USA: Das Fahren ohne Scheibenwischer ist in Texas verboten. Eine Windschutzscheibe ist nicht nötig, Scheibenwischer müssen aber sein. © dpa
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USA: Ein kleiner Strandabschnitt in Clearwater (Florida) mit 12 Verboten. Vom Wassersport wie Surfen oder Boot fahren bis hin zum Alkoholtrinken oder Betteln ist hier alles mögliche verboten. © www. travel24.com
Die skurrilsten Gesetze im Ausland
USA: Alabama verbietet das Fahren eines Fahrzeugs mit Augenklappe. © dpa
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USA: In Illinois empfiehlt es sich, wenigstens einen Dollar Bargeld bei sich zu führen. Ansonsten können Sie leicht wegen Landstreicherei verhaftet werden. © dpa
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USA: Im Sonnenstaat Florida (Sarasota) darf man kein Ständchen auf öffentlichen Plätzen singen, wenn man nur Badekleidung an hat. © dpa

Mit dem potenziellen Mitfahrer klärt man dann Start- und Zielort, Gepäckmitnahme und Bezahlung. Fünf Euro pro 100 Kilometer gelten als fairer Preis. Wer nur einen Ausflug zu Verwandten nahe der Heimatstadt unternimmt, kann seine Fahrt bei Portalen wie Mifaz.de anbieten, die auf Kurzstrecken spezialisiert sind. Wer alleinreisend und flexibel ist, der reist selbst als Mitfahrer. Auch hier sollte man möglichst frühzeitig mit dem Anbieter die Details der Fahrt abklären, sagte Smetanin.

Wer viel Gepäck in den Urlaub mitnimmt, sollte den Fahrer unbedingt darüber informieren. Beim Ausflug zu den Verwandten könnte auch Deinbus.de eine interessante Anlaufstelle sein: Wenn sich genug Interessenten für eine Strecke finden, organisiert der Anbieter einen Reisebus samt Fahrer. Das Angebot ist allerdings abgesehen von wenigen Ausnahmen auf Deutschland begrenzt.

„Für Familien ist die Reise als Mitfahrer insgesamt eher nicht zu empfehlen“, sagte Smetanin. Mit viel Gepäck und quengelnden Kindern sei es schwierig, auf eine Fahrt zu setzen, die eventuell wieder abgesagt wird. Für Urlaub mit Kind und Kegel empfiehlt Smetanin eher die Reise mit dem Zug. „Das ist auch entspannter, als den Urlaub mit einem Stau zu starten.“

Wer am Urlaubsort mobil sein will, finde mittlerweile fast überall ein ausreichendes Angebot an Mietwagen. Falls jemand seinen eigenen Wagen in die Ferien mitnehmen möchte, könne er diesen im Autozug transportieren. „Das ist umweltschonender und oft angenehmer, als bis Rimini im Auto zu sitzen und viel Spritgeld und Nerven zu verlieren“ so Smetanin.

dpa

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