Opferstatistik 2012

Bahnlobby: Todesrisiko im Auto 55-mal höher

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Bahnlobby: Zug ist sicherer als Auto und Bus.

Berlin - Zug oder Auto? Wer sicher ans Ziel kommen will, sollte sich genau überlegen, welches Transportmittel er wählt. Jedenfalls, wenn es nach der Einschätzung des Lobbyverbands Allianz pro Schiene geht.

Beim Autofahren in Deutschland ist das Risiko zu verunglücken nach Darstellung der Eisenbahn-Lobby mehr als 100 mal so hoch wie beim Bahnfahren. Zwischen 2004 und 2011 sei zudem das Todesrisiko für Insassen eines Autos 55 mal größer gewesen als das Risiko für Bahnreisende, wie aus einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Opferstatistik der Allianz pro Schiene hervorgeht. Das Bündnis wird von der Bahnbranche finanziert und vereinigt Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Automobilclubs und Gewerkschaften.

Für die Statistik wurden die Zahlen der Opfer und Verletzten bezogen auf die Menge der zurückgelegten Kilometer ausgewertet. Europaweit starben demnach mehr als vier Autoinsassen pro einer Milliarde zurückgelegter Kilometer pro Person („Personenkilometer“). In Deutschland waren es knapp 2,8 Tote auf die gleiche Distanz. Demgegenüber standen europaweit weniger als 0,2 getötete Bahnreisende auf eine Milliarde Kilometer, in Deutschland weniger.

dapd

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