Beschwerde beim Luftfahrt-Bundesamt

Beschwerdeformular vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA)
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Das Beschwerdeformular vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) gibt es online als pdf.

Der deutsche Flugverkehr normalisiert sich langsam wieder. Doch der Ärger dürfte für viele Passagiere weitergehen. Lesen sie hier, wie Sie Beschwerde beim Luftfahrt-Bundesamt einlegen können.

Manche Fluggäste fühlen sich von der Airline schlecht behandelt oder im Stich gelassen.

Weigert sich etwa eine Gesellschaft, die Ansprüche aus der EU-Fluggastrechteverordnung zu erfüllen, kann der Passagier Beschwerde beim Luftfahrt-Bundesamt einlegen.

Darauf weist das Bundesjustizministerium in Berlin hin. Ein Formular dafür steht online unter http://dpaq.de/wvqDv.

Die Rechte von Fluggästen und Pauschaltouristen erklärt das BMJ unter http://dpaq.de/r8ohQ.

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Auf Basis von Beschweren kann das Luftfahrt-Bundesamt Verstöße der Fluggesellschaften gegen die EU-Verordnung etwa mit Geldbußen ahnden. Das Ministerium weist aber darauf hin, dass das Bundesamt nicht die Ansprüche Einzelner gegenüber den Airlines durchsetzen kann.

Jeder Betroffene müsse für sich zivilgerichtlich vorgehen. “An einer außergerichtlichen Schlichtung nehmen die Fluggesellschaften bisher nicht teil.“

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Tief unten im Eyjafjalla-Gletscher brodelt der Vulkan, der uns seit Tagen Asche nach Europa schickt. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Weil der Vulkan so weit unten im Gletscher liegt, kühlt seine Lava so schnell ab und wird zu Staub, den er dann hinaus in die Athmosphäre schleudert. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Das ist das Besondere am Eyjafjalla-Vulkan. Wäre der Gletscher nicht, würde die Lava nicht so schnell kalt und könnte abfließen. Stattdessen wird sie in Nanopartikel in die Luft geschleudert. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Lava und Staub aus dem Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Die Aschewolke ist bis zu elf Kilometer in den Himmel geschossen. Inzwischen ist der Eyjafjalla schwächer geworden und schleudert seine Asche nicht mehr so weit in die Luft. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Rauch- und Ascheschwaden über Island. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Aus der Luft: Die Aschewolke, die der Eyjafjalla ausspuckt. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Die Aschewolke über Europa. Wenn Das stabile Hochdruckgebiet über Deutschland sich verzieht und sich die Wetterlage ändert, kann auch die Asche woanders hintreiben. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Wissenschaftler sind ganz nah dran am Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Satellitenbild: Die Aschewolke über Europa... © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
... Deutschland liegt mitten drin im Aschefeld. © dpa

Der ADAC rät Betroffenen, zur Durchsetzung von Rechtsansprüchen alle Belege zu sammeln und über die Situation genau Protokoll zu führen. Bei Gesprächen mit Airline-Angestellten sollten möglichst immer Namen und Funktion notiert werden.

Nach Beobachtungen des Automobilclubs weigern sich Fluggesellschaften mitunter, ihrer Rückholungspflicht in angemessener Form nachzukommen. Es gebe auch Airlines, die Heimflüge “zu weit überteuerten Preisen“ anböten. Das sei auch auf eine Schwäche in der EU-Verordnung zurückzuführen, die offen lasse, wann der Rücktransport stattfinden muss. Das dürfe von den Gesellschaften nicht ausgenutzt werden.

dpa

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