Rundumschlag

Bomben, Leichen, Notlandungen: So drastisch enthüllt eine Stewardess Details über ihren Job

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Flugbegleiter haben einen harten Job. (Symbolbild)

Haben Sie eine Flugbegleiterin je herablassend behandelt? Schwerer Fehler. Und schlichtweg nicht in Ordnung, wie eine Flugbegleiterin eindrucksvoll schildert.

Es gibt einige Dinge, die Sie einer Flugbegleiterin niemals sagen sollten. Zum Beispiel, dass sie "nur eine Flugbegleiterin" ist. Denn der Job erfordert eine Menge Fähigkeiten, Geduld und Weitblick.

Trotzdem kommt es häufig vor, dass Flugbegleiter von Passagieren blöd angeredet oder in ihrer Position respektlos behandelt werden. So auch bei diesem Beispiel: Ein Passagier sagte zu einer Mitarbeiterin der Crew, sie sei ja "nur eine Flugbegleiterin" - und provozierte damit eine umfangreiche Antwort der Stewardess, die daraufhin im Netz die große Runde machte.

Stewardess kontert respektlosen Passagier

Das Online-Magazin Forbes berichtete über einen Facebook-Beitrag einer Flugbegleiterin, die ihrem Ärger über einen respektlosen Passagier Luft machte. Sie schrieb darin Folgendes: 

"Sehr geehrter Passagier in 5A, gestern, als ich Sie nicht vor die Maschine kommen ließ, weil die Piloten gerade aus dem Cockpit kamen, haben Sie mir mitgeteilt, dass ich 'nur eine Flugbegleiterin bin'. Ich hatte etwas Zeit, um darüber nachzudenken und habe beschlossen, Sie über einige Fakten zu dieser Flugbegleiterin zu informieren."

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Dann legt die Frau richtig los:

"Lassen Sie uns zunächst mein Training und meine Anforderungen für diesen Job analysieren. Ich weiß, wie man Feuer bekämpft, während man sich 10.000 Meter in der Luft befindet; ich kann eine Herz-Lungen-Massage durchführen, Erste Hilfe leisten, bis zum Einsetzen eines Infusionsbehälters. Ich weiß, wie ich Waffen identifiziere, weiß, wie man Bomben erkennt und sie dann an einen Ort im Flugzeug schafft, an dem hoffentlich der geringste Schaden entsteht, wenn sie hochgehen. Ich bin erfahren in grundlegenden Überlebensfähigkeiten an Land und im Wasser; ich weiß, wie man Menschen entwaffnet; ich weiß, wie man jemanden tatsächlich umbringt, wenn es sein muss; wie man ein Flugzeug für eine Notlandung vorbereitet, damit jeder an Bord die besten Überlebenschancen hat, und wie man dann das Flugzeug in weniger als 60 Sekunden evakuiert."

Doch damit hat die Flugbegleiterin noch nicht genug erzählt. Weiter schreibt sie: "Während ich immer lächle, wurde mir beigebracht, wie man mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen umgeht, Menschen, die verärgert sind, und Menschen, die geradezu unhöflich sind. Ich habe eine hervorragende Ausbildung für all diese Dinge erhalten und muss jedes Jahr eine Auffrischungsschulung machen und mir neue Kompetenzen aneignen." 

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Krasse Erfahrungen: Das hat die Flugbegleiterin bereits erlebt

Weiter geht die Stewardess darauf ein, welche Erfahrungen sie in ihrem Job bereits gemacht hat:

"Ich habe die Hand einer trauernden Mutter gehalten, die durch das Land flog, um ihren 21-jährigen Sohn zu beerdigen. Ich habe meine private Kleidung einem Passagier gegeben, der sich übergeben hatte, obwohl ich nichts anderes anzuziehen hatte. [...] Ich habe Babys festgehalten, während ihre Eltern auf die Toilette gegangen sind. Ich wurde angeschrien, weil jemand nicht genau das Essen bekommen hat, das er wollte. Ich habe ein Flugzeug für eine Notlandung vorbereitet und während Sie mit mir darüber stritten, dass Sie Ihren Computer nicht ausschalten wollen, hoffte ich, ich würde meine Kinder noch einmal sehen. Ich stand mit Tränen in den Augen in der Tür eines Flugzeugs, während die Überreste eines US-Soldaten in einen Sarg mit einer Flagge gesenkt wurden. Ich hatte die Ehre, mit US-Truppen in ausländische Einsatzgebiete zu fliegen. Ich habe den Weihnachtstag mit meiner Familie verpasst, damit Sie zu Ihrer Familie gelangen konnten. Mein Arbeitsplan ändert sich ständig, und manchmal komme ich fünf bis sechs Tage ohne richtigen Schlaf aus."

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Zudem habe sie die Ereignisse des 11. Septembers mit Entsetzen beobachtet. Sie habe Angst gehabt, zur Arbeit zurückzukehren, aber habe ihrem Kind versichert, dass sie nach Hause kommen würde. "Ich habe einen Mann sterben sehen, weil die von uns durchgeführte Herz-Lungen-Massage nicht anschlug", schreibt sie weiter.

Abschließend fasst die Flugbegleiterin zusammen:

"Sie sollten wissen, dass ich meinen Job liebe, und ich mich dafür entschieden habe. Ich habe einen Hochschulabschluss, bin Mutter, Großmutter, Freundin, Mensch. Wenn Sie mich also das nächste Mal ansehen und denken: 'Nur eine Flugbegleiterin': Ich hoffe, Sie erinnern sich dann daran, wer trainiert und bereit ist, Sie aus einem abgestürzten Flugzeug zu befreien, Sie vor Entführern zu schützen, bei Bedarf Reanimationsmaßnahmen durchzuführen und - im einfachsten Teil meines Jobs - Ihnen Essen und Getränke zu servieren."

Video: Rassist beleidigt mitreisende Passagierin im Flugzeug

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sca

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

Da fliegt man gerne Richtung München zum Oktoberfest. Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa stimmen auf die Maß Bier und Brezen ein.   © Lufthansa
Schaun mer mal und auf geht's zur Wiesn: Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa im feschen Dirndl. © Lufthansa
Immer ein Lächeln auf den Lippen, die Flugbegleiterinnen der Lufthansa. © Lufthansa
Revolutionär un d sexy: 1971 präsentiert die Fluggesellschaft TWA die neue Kollektion für Stewardessen. © ap
Immer fröhlich: Stewardessen der Air Asia. Die Damen begleiten die Flüge von Malaysia, Thailand und Indonesien. © ap
In dem neuen Dress unverkennbar: Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa. © 
Die Zeiten ändern sich auch bei den Fluggesellschaften. Hier eine äußerst züchtig gekleidete Stewardess aus dem Jahr 1956. Sie arbeitet für die amerikanische Fluglinie Capital Airlines. © ap
Die beiden Damen gehören zu Singapore Airlines. Die Kleidung der asiatischen Stewardessen ist sehr farbenfroh und freundlich. © ap
Dezent und zurückhaltend ist hingegen die Kleidung der arabischen Airlines. Hier die Damen der Emirates Airline. © ap
Frau trägt Hose: In der heutigen Zeit haben die Flugbegleiterinnen die Wahl. Hose oder Rock, beides ist erlaubt. Schließlich gibt es heutzutage auch weibliche Flugkapitäne. Hier die Crew von British Airways. © ap
Die neue Kollektion von LTU wird vorgestellt. Jede Fluggesellschaft identifiziert sich auch über ihre Flugbegleiterinnen. Da ist die Kleidung ei n Markenzeichen. © ap
Für die Kleidung vom Personal gibt es inzwischen eigene Modenschauen. Nirgendwo ist es so abwechslungsreich wie bei der Air France. Der Modedesigner Christian Lacroix höchstpersönlich entwirft die Mode für die französische Fluggesellschaft. © ap
Auch dieses Kostüm für Air France wurde von Christian Lacroix entworfen. © ap
Für die Olympischen Spiele in Peking mussten die Stewardessen besonders in punkto Auftreten üben. Etikette und Stil sind ein absolutes Muss. © ap
Hier fühlt sich der Fluggast an die 70er-Jahre-Popgurppe  ABBA erinnert. Der Designer Yannis Tseklenis schuf die äußerst bunte Kleidung für die Olympischen Spiele. © ap
Diese Kostüme waren 1963 das Erkennungsymbol für die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines. © ap
Unverkennbar: Die Flugbegleiterinnen von Air Berlin in einer schwarz-rot-weißen Kombination. © ap
Mit einem freundlichen Bordpersonal vergehen die Flüge viel schneller. © ap
Reizende Aussichten gibt es 1967 bei der amerikanischen Fluggesellschaft American Airlines. © ap
Diese Dame von AirAsia berät die Passagiere in Kuala Lumpur (Malaysia). © ap
Das Model Jane Cartwright präsentiert die Mode für die Stewardessen von United Airlines 1963. © ap
Dieses Vierergespann begleitet die Fluggäste von Pacific Airways ab Hongkong. © ap
Hier legt der Designer Richard Tyler Hand an: Patricia Ringness präsentiert seine Mode für Delta Flight. © ap
Karo-Look ganz in Blau: Die Damen von Hungarian Airline sind unverkennbar gekleidet. © ap
Lufthansa-Uniformen aus verschiedenen Jahrzehtnen. Die Schnitte haben sich zwar geändert, trotzdem kommen die Stewardessen unverkennbar von der Lufthansa. © ap
Die Mode für Stewardessen von Richard Tyler wurde auf der Fashion Week in New York vorgestellt. © ap
Die Damen von United Air in Uniformen aus den 30er bis in die 50er Jahre. © ap
Freundlicher Service und eine Kleingkeit zu Naschen, da steigt jeder bei Air Berlin gerne in ein Flugzeug. © Air Berlin
Eine typische Crew der Fluggesellschaft Air Berlin. © Air Berlin
Stewardessen der Air Berlin sorgen für einen angenehmen Flug und verkürzen uns die langen Stunden in der Luft. © Air Berlin
Unverkennbar: Blaue Kostüme und gelbe Schrift, jede Fluggesellschaft hat ihr Erkennungszeichen. Das ist die Condor.  © Condor
Gerade auf Langstreckenflügen freuen sich die Fluggäste über ein nettes Wort oder eine kleine freundliche Geste. Flugbegleiterinnen (hier von Condor) haben oft eine Engelsgeduld. © Condor
Diese Damen eines Kaufhauses haben sich nur verkleidet. Im Rahmen einer Werbeaktion für eine Ruhezone hat ein Einkaufcenter sich das Innere eines Flugzeugs zum Vorbild genommen. © dpa
Der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft Air Berlin, Joachim Hunold, mit zwei Flugbegleiterinnen. © dpa
Auch das gehört zu den Aufgaben einer Stewardess: Flugbegleiterinnen von Ryanair  bei einer Schulung. © dpa
Ein "Singapore Girl" von Singapore Airlines: Sie lächelt immer, ist nie gestresst, wie aus dem Ei gepellt und stets zu Diensten. © dpa
Die Stewardessen der Fluglinie "Aegean Airline S.A.", (von links) Elefcheria, Maria, Margaret und Ioanna, aufgenommen auf dem Flughafen Berlin-Tegel. © dpa
Air China gibt sich zu den Olympischen Spielen 2008 besondere Mühe. Diese Damen posieren am Flughafen von Peking. © dpa
Stewardessen der bahrainischen Fluggesellschaft Gulf Air stehen  in Bahrain auf der neugebauten Formel 1-Rennstrecke bei der Fahrerparade vor dem Großen Preis von Bahrain als Grid-Girls Spalier. © dpa
Von Quietschgelb bis Hellblau - die Lufthansa präsentiert 40 Jahre Mode am Himmel. © dpa
Blau-gelbe Uniform und flotter Kopfschmuck. So erkennt man die Damen von der Lufthansa sofort. © dpa
Manchmal wird es eng in den Gängen der Flieger. D ie Stewardessen von Thomas Cook haben gelernt auf engstem Raum zu arbeiten. © Thomas Cook

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