Koffer packen ist keine Kunst

Checkliste: So packen Sie Ihren Koffer für die Reise

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Koffer packen ist keine Kunst.

Wenn der letzte Koffer gepackt ist, kann der Urlaub endlich losgehen. Die Lieblingsachen sind im Gepäck verstaut. Hier gibt‘s ein paar Tipps, damit Sie schnell starten können. 

Wahllos Klamotten aus dem Schrank ziehen, weil es ja sein könnte, dass man sie im Urlaub mal anzieht - und dann feststellen, dass der Koffer nicht mehr zugeht. Oder aber ruckzuck fertig sein mit dem Kofferpacken und dann, im Urlaubsort angekommen, feststellen, dass die Hälfte fehlt. Solche Situationen hatte wohl jeder schon einmal.

Diesen Stress können Sie aber ganz leicht vermeiden. Und so entspannt in den Urlaub starten. Denn auch beim Kofferpacken gibt es Regeln. Wer die beachtet, kann sich entspannt auf den bevorstehenden Urlaub vorbereiten.

Die richtige Reihenfolge beim Packen ist das A & O

Ganz zu Anfang gilt. Starten Sie rechtzeitig mit dem Packen. Wer alles bis kurz vorher aufschiebt, kann den Start in den Urlaub nicht genießen. Außerdem passiert es dann leicht, dass Sie wichtige Dinge für den Urlaub vergessen. Verfassen Sie ganz einfach eine Koffer- Checkliste, damit genau das nicht passiert. So haben Sie einen Überblick über Ihr Reisegepäck und es wird im Urlaub kein böses Erwachen geben, weil etwas Wichtiges fehlt. 

Und los geht's mit dem Packen

Verteilen Sie alle Kleidungsstücke, die mit sollen und die Sie auf Ihrer Checkliste vermerkt haben, auf dem Bett. So sehen Sie genau, was Ihnen später im Urlaub zur Verfügung stehen wird, und was Sie vielleicht auch doch lieber wieder aussortieren und zuhause lassen.

Wählen Sie keinen zu großen Koffer - schließlich sind Sie im Normalfall der- oder diejenige, die den Koffer im Urlaub von A nach B transportieren muss. Ein sperriger Koffer ist da nicht gerade praktisch. Außerdem gilt: Je kompakter alles verstaut ist, desto weniger fallen die Teile herum und desto glatter bleibt auch Ihre Wäsche. Dabei hilft auch Seidenpapier, das Sie im Bürobedarf besorgen können. Damit einfach den Koffer ausschlagen.

Bücher und andere schwere Gegenstände wie Haarfön oder Schuhe kommen auf den Kofferboden, auf die Seite mit den Rollen. Denn dann liegen sie unten, sobald Sie den Koffer hinter sich herziehen und drücken nicht auf andere Dinge, die darunter liegen. Schuhe liefern zusätzlichen Platz für kleine Teile: Füllen Sie Ihre Schuhe mit zusammengerollten Socken oder Gürteln (mit der Schnalle beginnend einrollen). Das spart nicht nur Platz, sondern sorgt auch dafür, dass Ihre Schuhe nicht die Form verlieren. Zusätzlich können Sie Ihre Schuhe noch in Säckchen stecken.

Checkliste: Kofferpacken für die Reise

Dokumente, Finanzen & Co.

  • Bargeld
  • Brust- und Geldbeutel
  • EC-Karte
  • Kreditkarte
  • Notfall-Telefonnummern der Bank
  • Reisepass
  • Personalausweis
  • ggf. Führerschein

Unterlagen für Reise und Destination

  • Reiseführer
  • Flugunterlagen
  • Hotelunterlagen
  • Smartphone / Handy
  • Ladegeräte

Reise-ApothekeAnti-Blasen-Pflaster

  • Durchfalltabletten
  • Erste-Hilfe-Set
  • Wundsalbe
  • Fiebertabletten
  • Herpescreme
  • Kondome
  • Fenistil
  • Mückenschutz / Moskitospray
  • persönliche Medikamente
  • Pflaster
  • Schmerzmittel
  • Zeckenkartepinzette

Hygiene

  • Bürste
  • Haarspray
  • Haargummis
  • Shampoo
  • Duschgel
  • Spülung
  • Gesichts- und Körpercreme
  • Lippenpflegestift
  • Makeup und Schminutensilien
  • Reinigungsmilch
  • Wattepads und -stäbchen
  • Zahnbürsten und Zahnpasta
  • Deo
  • Parfum / Rasierwasser
  • Sonnencreme
  • Pinzette
  • Reiseföhn
  • Nagelschere
  • Kontaktlinsen und -flüssigkeit

Kleidung

  • Unterwäsche
  • Bikini und Badehose
  • Socken
  • Flip Flops
  • Gürtel
  • Hosen (kurz und lang)
  • Röcke
  • Kleider
  • Jacken
  • T-Shirts
  • Tops
  • Blazer
  • Hemden
  • Pullover
  • Gürtel
  • Kappe
  • Regenjacke
  • Schuhe
  • Wanderschuhe
  • Schlafanzug
  • Strumpfhosen

Sonstiges

  • Fotoapparat
  • Bücher
  • Taucherbrille und Schnorchel
  • Handtücher und Waschlappen
  • Regenschirm
  • Spiele
  • Adressen für Postkarten
  • Taschenmesser
  • Rucksack
  • Handtasche
  • Schmuck
  • Schlafsack
  • Tablet
  • Kopfhörer
  • Brille und Etui

Vorsicht bei Flüssigkeiten im Handgepäck

Auch der Kosmetikbeutel sollte unten im Koffer auf der Seite mit den Rollen liegen. Packen Sie den Beutel außerdem noch in eine Tüte oder wasserdichte Tasche. Wenn etwas ausläuft, sind Ihre Klamotten auf jeden Fall vor der Flüssigkeit sicher. Und denken Sie daran: Wenn Sie mit Handgepäck reisen, dürfen Sie maximal einen Liter Flüssigkeiten mit sich führen, eingepackt in je 100-Milliliter-Behältnissen. Für Flugreisen gilt generell: Keine zu vollen Fläschchen mitnehmen!

Unterwäsche, Nachtwäsche, Socken und eingerollte T-Shirts füllen dann die unterste Lage auf. Denn bei diesen Teilen ist es nicht schlimm, sollte es ein wenig knittern. Diese Lage bedecken Sie am besten mit einem Handtuch. Das dient als Polster für die nächsten Lagen.

Klamotten sinnvoll und platzsparend im Koffer verstauen

Beim Packen Ihre Kleidung gehen Sie wie folgt vor:

  • Überlegen Sie zunächst einmal, welches Reiseziel Sie haben und was Sie vor Ort benötigen. Verreisen Sie in ein warmes Land? Haben Sie dann an Sonnencreme, Sonnenhut und Badezeug gedacht?
  • Hosen entlang der Bügelfalte zusammenlegen. Mit dem Bund nach unten einpacken, dabei die Hosenbeine über den Kofferrand hängen lassen.
  • Auch lange Röcke schauen über den Rand hinaus.
  • Kleidung darauf legen, bis die Kofferrandhöhe erreicht ist. Erst dann die Beine und Rocklängen nach oben einschlagen.
  • Kurze Röcke kommen ungefaltet in den Koffer.
  • Oberteile so stapeln, dass die Kragen abwechselnd auf die eine oder die andere Seite schauen.
  • Unkomplizierte Teile rollen, um Falten zu vermeiden.
  • Hemden und Blusen mit der Knopfleiste nach unten legen und Ärmel jeweils auf den Rücken legen.
  • Seidenpapier dazwischen hilft Falten zu vermindern.
  • Bei Sakkos, Jäckchen und Blazern mindestens jeden zweiten Knopf schließen, Ärmel an der Seitennaht anlegen und das Schulterteil mit Seidenpapier ausstopfen.
  • Hüte kommen mit der Wölbung nach unten in den Koffer und werden mit Socken aufgefüllt.
  • Unterwäsche und Badezeug ist schließlich Lückenfüller.

Zum Abschluss: Bedecken Sie jetzt alles wieder mit einem Handtuch. So ist das Kofferinventar ideal geschützt - und Ihre Reise kann kommen.

Mehr Platz im Koffer?

Kombinieren Sie Farben und entscheiden Sie sich für maximal 3 Grundfarben. Das spart Platz. Und Sie haben im Urlaub immer die zueinander passenden Klamotten zur Hand. Zudem wird die Garderobe im Urlaub meist ohnehin erweitert. Sehen Sie also zu, dass Ihr Koffer nicht zu voll wird - das wäre ein Anfängerfehler. Urlaubsprofis wissen: Nach dem Urlaub ist der Koffer ein paar Kilo schwerer.

 Mögliche Farb-Kombinationen 

  • weiß, türkis, oliv
  • weiß, türkis, koralle
  • weiß, marine, rot
  • weiß, schwarz, rot
  • weiß, beige, bleu
  • braun, orange, gold
  • schwarz, weiß, Jeans

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

Da fliegt man gerne Richtung München zum Oktoberfest. Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa stimmen auf die Maß Bier und Brezen ein.   © Lufthansa
Schaun mer mal und auf geht's zur Wiesn: Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa im feschen Dirndl. © Lufthansa
Immer ein Lächeln auf den Lippen, die Flugbegleiterinnen der Lufthansa. © Lufthansa
Revolutionär un d sexy: 1971 präsentiert die Fluggesellschaft TWA die neue Kollektion für Stewardessen. © ap
Immer fröhlich: Stewardessen der Air Asia. Die Damen begleiten die Flüge von Malaysia, Thailand und Indonesien. © ap
In dem neuen Dress unverkennbar: Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa. © 
Die Zeiten ändern sich auch bei den Fluggesellschaften. Hier eine äußerst züchtig gekleidete Stewardess aus dem Jahr 1956. Sie arbeitet für die amerikanische Fluglinie Capital Airlines. © ap
Die beiden Damen gehören zu Singapore Airlines. Die Kleidung der asiatischen Stewardessen ist sehr farbenfroh und freundlich. © ap
Dezent und zurückhaltend ist hingegen die Kleidung der arabischen Airlines. Hier die Damen der Emirates Airline. © ap
Frau trägt Hose: In der heutigen Zeit haben die Flugbegleiterinnen die Wahl. Hose oder Rock, beides ist erlaubt. Schließlich gibt es heutzutage auch weibliche Flugkapitäne. Hier die Crew von British Airways. © ap
Die neue Kollektion von LTU wird vorgestellt. Jede Fluggesellschaft identifiziert sich auch über ihre Flugbegleiterinnen. Da ist die Kleidung ei n Markenzeichen. © ap
Für die Kleidung vom Personal gibt es inzwischen eigene Modenschauen. Nirgendwo ist es so abwechslungsreich wie bei der Air France. Der Modedesigner Christian Lacroix höchstpersönlich entwirft die Mode für die französische Fluggesellschaft. © ap
Auch dieses Kostüm für Air France wurde von Christian Lacroix entworfen. © ap
Für die Olympischen Spiele in Peking mussten die Stewardessen besonders in punkto Auftreten üben. Etikette und Stil sind ein absolutes Muss. © ap
Hier fühlt sich der Fluggast an die 70er-Jahre-Popgurppe  ABBA erinnert. Der Designer Yannis Tseklenis schuf die äußerst bunte Kleidung für die Olympischen Spiele. © ap
Diese Kostüme waren 1963 das Erkennungsymbol für die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines. © ap
Unverkennbar: Die Flugbegleiterinnen von Air Berlin in einer schwarz-rot-weißen Kombination. © ap
Mit einem freundlichen Bordpersonal vergehen die Flüge viel schneller. © ap
Reizende Aussichten gibt es 1967 bei der amerikanischen Fluggesellschaft American Airlines. © ap
Diese Dame von AirAsia berät die Passagiere in Kuala Lumpur (Malaysia). © ap
Das Model Jane Cartwright präsentiert die Mode für die Stewardessen von United Airlines 1963. © ap
Dieses Vierergespann begleitet die Fluggäste von Pacific Airways ab Hongkong. © ap
Hier legt der Designer Richard Tyler Hand an: Patricia Ringness präsentiert seine Mode für Delta Flight. © ap
Karo-Look ganz in Blau: Die Damen von Hungarian Airline sind unverkennbar gekleidet. © ap
Lufthansa-Uniformen aus verschiedenen Jahrzehtnen. Die Schnitte haben sich zwar geändert, trotzdem kommen die Stewardessen unverkennbar von der Lufthansa. © ap
Die Mode für Stewardessen von Richard Tyler wurde auf der Fashion Week in New York vorgestellt. © ap
Die Damen von United Air in Uniformen aus den 30er bis in die 50er Jahre. © ap
Freundlicher Service und eine Kleingkeit zu Naschen, da steigt jeder bei Air Berlin gerne in ein Flugzeug. © Air Berlin
Eine typische Crew der Fluggesellschaft Air Berlin. © Air Berlin
Stewardessen der Air Berlin sorgen für einen angenehmen Flug und verkürzen uns die langen Stunden in der Luft. © Air Berlin
Unverkennbar: Blaue Kostüme und gelbe Schrift, jede Fluggesellschaft hat ihr Erkennungszeichen. Das ist die Condor.  © Condor
Gerade auf Langstreckenflügen freuen sich die Fluggäste über ein nettes Wort oder eine kleine freundliche Geste. Flugbegleiterinnen (hier von Condor) haben oft eine Engelsgeduld. © Condor
Diese Damen eines Kaufhauses haben sich nur verkleidet. Im Rahmen einer Werbeaktion für eine Ruhezone hat ein Einkaufcenter sich das Innere eines Flugzeugs zum Vorbild genommen. © dpa
Der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft Air Berlin, Joachim Hunold, mit zwei Flugbegleiterinnen. © dpa
Auch das gehört zu den Aufgaben einer Stewardess: Flugbegleiterinnen von Ryanair  bei einer Schulung. © dpa
Ein "Singapore Girl" von Singapore Airlines: Sie lächelt immer, ist nie gestresst, wie aus dem Ei gepellt und stets zu Diensten. © dpa
Die Stewardessen der Fluglinie "Aegean Airline S.A.", (von links) Elefcheria, Maria, Margaret und Ioanna, aufgenommen auf dem Flughafen Berlin-Tegel. © dpa
Air China gibt sich zu den Olympischen Spielen 2008 besondere Mühe. Diese Damen posieren am Flughafen von Peking. © dpa
Stewardessen der bahrainischen Fluggesellschaft Gulf Air stehen  in Bahrain auf der neugebauten Formel 1-Rennstrecke bei der Fahrerparade vor dem Großen Preis von Bahrain als Grid-Girls Spalier. © dpa
Von Quietschgelb bis Hellblau - die Lufthansa präsentiert 40 Jahre Mode am Himmel. © dpa
Blau-gelbe Uniform und flotter Kopfschmuck. So erkennt man die Damen von der Lufthansa sofort. © dpa
Manchmal wird es eng in den Gängen der Flieger. D ie Stewardessen von Thomas Cook haben gelernt auf engstem Raum zu arbeiten. © Thomas Cook

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