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Keine Corona-Hochrisikogebiete mehr ab Donnerstag – enorme Erleichterung für Reisen

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Von: Franziska Kaindl

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Terminal des Flughafen München (MUC) in Deutschland.
Reiserückkehrer müssen sich ab Donnerstag keine Gedanken mehr um Corona-Hochrisikogebiete machen. © Markus Mainka/Imago

Schon fast seit Beginn der Corona-Pandemie stuft die Bundesregierung Länder anhand ihrer Infektionslage als Risikogebiet ein. Das soll schon bald ein Ende finden.

Derzeit befinden sich noch 63 Staaten und Überseegebiete auf der Liste der Corona-Hochrisikogebiete*. Wer aus einem dieser Länder nach Deutschland zurückkehrt, muss sich an strengere Einreise-Regeln halten. Das soll sich aber ändern: Das Robert-Koch-Institut (RKI) verkündete, dass ab dem 3. März keine Staaten oder Regionen mehr als Hochrisikogebiete ausgewiesen werden sollen.

Ab Donnerstag gibt es keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

„Die Einstufung als Hochrisikogebiet erfolgt nur noch für solche Gebiete, in denen eine hohe Inzidenz in Bezug auf die Verbreitung von Varianten mit im Vergleich zur Omikron-Variante höheren Virulenz, also krankmachenden Eigenschaften besteht. Es erfolgt somit keine Ausweisung mehr von Hochrisikogebieten aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante“, informiert das RKI auf seiner Webseite. Das heißt kurzum: Als Hochrisikogebiet sollen nur noch Länder eingestuft werden, in denen eine hohe Verbreitung einer Virusvariante vorliegt, die besorgniserregender ist als die in Deutschland grassierende Omikron-Variante. Die Neuregelung soll bereits ab Donnerstag gelten – zuvor stand im Gespräch, die Änderung am Freitag einzuführen.

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Worauf müssen Reiserückkehrer noch achten?

Reiserückkehrer müssen daher nur noch auf einen 3G-Nachweis achten, wenn sie nach Deutschland einreisen. Die digitale Einreiseanmeldung ist nicht mehr notwendig und auch die 10-tägige Quarantänepflicht für Ungeimpfte oder Nicht-Genesene entfällt. Besonders Familien dürften sich aber über die neue Einreiseverordnung freuen, da ungeimpfte Kinder oft keine Chance hatten, die Quarantäne zu umgehen. Für Kinder war diese auf fünf Tage beschränkt.

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Kritik an der Ausweisung der Risikogebiete gab es in letzter Zeit aber auch, weil viele Länder mit einer Reisewarnung versehen wurden, in denen die Inzidenz viel niedriger ist als in Deutschland. Zudem lassen sich Urlauber immer weniger von einer Reisewarnung abschrecken – was unter anderem der Zweck einer Ausweisung von Risikogebieten war. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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