Von wegen Haie

Diese Dinge können beim Baden im Urlaub gefährlich werden

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Angst vor Haien? Keine Panik: In den meisten Fällen lassen sie die Menschen in Ruhe.

Angst vor Haien? Warum eigentlich? Gibt es doch Schlimmeres, das Ihnen beim Baden im Urlaub passieren kann. Doch keine Sorge: Mit diesem Überblick sind Sie vorbereitet.

Viele Menschen haben beim Baden im Meer hauptsächlich vor einem Angst: Vor einem Haiangriff. Dabei passiert das so gut wie nie. Im Jahr 2016 gab es laut dem Statistik-Portal Statista weltweit nur 81 Haiangriffe auf Menschen, lediglich vier davon endeten für Menschen tödlich.

Das Risiko beim Badeurlaub liegt meist in unscheinbaren Dingen: Bakterien, Strömungen - und nicht zuletzt bei Ihnen selbst. Einige Gefahren in Pool, See und Meer für Sie im Überblick:

Tödlicher Sog: Rip-Strömungen

Es handelt sich hier nicht um den Begriff R.I.P., was soviel heißt wie Rest In Peace - also Ruhe in Frieden. Tödlich enden können die Strömungen aber dennoch. Rip-Strömungen, auch Brandungsrückströme genannt, kommen häufig an der Ost- und Nordsee vor und entstehen durch Wind, der Richtung Land zieht.

Es werden dadurch große Wassermassen an das Ufer gespült. Wenn diese wieder abfließen, kommt es zu starken Strömungen. Diese können selbst für erfahrene Schwimmer gefährlich werden. Laut der University of South Wales sind die Strömungen mit rund 80 Prozent die häufigste Ursache für Badeunfälle an Meeresküsten.

Giftige Algen durch Cyanobakterien

Durch Verschmutzung und Verunreinigung von Gewässern, aber auch durch große Hitze und wenig Bewegung, können sich auf der Wasseroberfläche giftige Algen bilden. Diese Algen enthalten Cyanobakterien, die starke Hautausschläge und Juckreiz verursachen.

Aktuell sind die Bakterien auf den Kanaren aufgrund der großen Hitze stark verbreitet. Teilweise wurde sogar ein Badeverbot verhängt.

Legionellen und Akanthamöben

Gefährlicher als Haie - aber glücklicherweise ebenso so selten wie die Meeresbewohner - sind Infektionen mit Legionellen und Akanthamöben. Legionelle finden sich oft in Whirlpools und Kinderbecken wieder. Es sollte hier vermieden werden, das Wasser zu schlucken, können die Bakterien im schlimmsten Fall doch zu einer starken Lungenentzündung führen.

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Akanthamöben sind oftmals in wärmeren Naturseen anzutreffen. Experten raten dazu, bei längerem Aufenthalt im Wasser eine Schwimmbrillen zu tragen. So kann eine Hornhautentzündungen durch Amöben vermieden werden.

Risikofaktor Übermut

Und zuletzt ein weiterer Risikofaktor beim Badeurlaub: Sie selbst. Steigen Sie überhitzt und zu schnell ins kühle Nass, droht ein Kreislaufzusammenbruch. Sie können dann Ihren Körper im Wasser nicht mehr kontrollieren. 

Das Gleiche gilt für übermütige Schwimmer, die zu weit im Meer hinausschwimmen. Sie kennen die Strömung nicht, können ihre Kräfte nicht einschätzen - und schaffen es nicht mehr zurück ans Ufer. "Schwimmen Sie nicht zu weit hinaus, sondern lieber parallel zum Ufer", rät Thomas Ebel, Arzt im AOK-Bundesverband, in einem Bericht der Krankenkasse.

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sca

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