Förderung bis Ende 2021

Digitalprojekt für Museen wird verlängert

Museum4Punkt0
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Eine Augmented Reality-Anwendung macht das Gemälde erlebbar und interaktiv. Das Verbundprojekt museum4punkt0 soll den Museumsbesuch mithilfe digitaler Mittel lehrreicher gestalten. Foto: Gregor Fischer/dpa

Auch im nächsten Jahr wird nach neuen Wegen gesucht, um in den Austausch mit Museumsbesuchern zu treten. In verschiedenen Teilprojekten werden Einsatzszenarien im Musealen Kontext erprobt.

Berlin (dpa) - Mit dem Projekt Museum4Punkt0 können weiter digitale Angebote für Museen in Deutschland entwickelt werden. Das zunächst auf drei Jahre angelegte Vorhaben wird im kommenden Jahr mit zehn Millionen Euro weiter vom Bund gefördert.

Zu dem Verbundprojekt haben sich bundesweit Museen und museale Dachorganisationen zusammengeschlossen. Im kommenden Jahr stoßen zu den bisher sechs Partnern zehn weitere mit ihren Projekten hinzu, wie die federführende Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Montag in Berlin mitteilte. Auf der musealen Deutschlandkarte reicht das Spektrum dann vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund bis zum Fastnachtsmuseum in Bad Dürrheim.

Ziel ist es, für Museen digital basierte neue Varianten zu entwickeln, mit denen Besucher in Museen lernen und teilnehmen können. Ergebnisse und Erfahrungen aus den Teilprojekten werden über den gemeinsamen Verbund auch für andere Museen bereitgestellt, um etwa kleinere Häuser bei der Umsetzung digitaler Angebote zu unterstützen. Dazu zählen Virtual-Reality-Anwendungen, virtuell unterstützte persönliche Führungen oder Apps zur Objekterkundung.

«Gerade in Pandemiezeiten zeigt sich der Wunsch vieler Museen, mit passenden digitalen Angeboten die Menschen zu erreichen», sagte Monika Hagedorn-Saupe. Dafür seien oft nicht ausreichend Ressourcen verfügbar. Aufgabe sei es deswegen, Projektergebnisse langfristig und bestmöglich nutzbar bereitzustellen. «Expertenwissen entfaltet erst dann seine Wirkung, wenn andere daran teilhaben.»

© dpa-infocom, dpa:201222-99-783991/3

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