Ende 2014

Passkontrolle künftig am Automat

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Kontrollsysteme anhand von Körpermerkmalen wie Fingerabdruck und Gesichtserkennung sollen die Einreise am Flughafen beschleunigen. 

Potsdam - Ab Ende 2014 soll die Passkontrolle bei der Einreise nach Deutschland sowie bei der Ausreise an zunächst fünf Flughäfen automatisch erfolgen. 18 Sekunden soll das System dafür brauchen.

Rund 100 Durchgangsschleusen sollen an den Airports München, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und Berlin errichtet werden. Die entsprechenden Aufträge wurden jetzt vergeben, teilte das Bundespolizeipräsidium mit.

Und so soll das System funktionieren: Am Eingang der Schleusen stecken die Reisenden ihren Pass in einen Scanner. Dann läuft der Passagier durch einen Gang. Dabei übernimmt statt des Grenzbeamten ein Kamerasystem den Abgleich des Gesichtsbildes mit dem Passbild. Ist alles in Ordnung, dürfen die Reisenden zum Gate, gibt es ein Problem, werden sie automatisch zu einem Beamten weitergeleitet. Der Vorgang soll laut dem Unternehmen Secunet, das die Systeme zusammen mit der Bundesdruckerei baut, nicht mehr als 18 Sekunden dauern.

Farbenfrohe Orte auf der ganzen Welt

Kanaren: Die bunten Häuschen am Risco de San Juan, einem Höhenzug oberhalb des Hafens von Las Palmas de Gran Canaria, finden sich nur selten in Reiseführern abgebildet. © dpa
Schottland: In dem kleinen Ort Tobermory auf der Isle of Mull haben sie zumindest an Farben nicht gespart: Die Häuser am Hafen sind knallig bunt. Ob es etwas damit zu tun hat, dass in der Tobermory Distillery seit 1798 Whiskey gebrannt wird? © dpa
Die norwegische Hafenstadt Bergen hat den wenig schmeichelhaften Titel, die „regenreichste Großstadt in Europa“ zu sein. © dpa
Kolumbien: Es dürfte der Einfluss der Karibik sein, der dafür sorgte, dass die Altstadt von Cartagena in Kolumbien auch heute noch so farbenprächtig erstrahlt. © dpa
Marokko: Viele der weißen Häuser in den engen, verwinkelten Gassen in Chefchaouen im Nordosten Marokkos sind zusätzlich noch blau angestrichen – diese Farbe soll Geister abhalten. © dpa
Kapstadt: Die im 18. Jahrhundert am Fuß des Signal Hill entstandene Wohngegend Bo-Kaap (auch Malayenviertel) wurde überwiegend von sogenannten Kapmalayen gestaltet, Nachkommen jener Sklaven, die seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus Asien kamen. © PR
In Pastellfarben gestrichene kleine Häuser und Minarette prägen das Bild des Viertels, das sich in den letztem Jahren zu einem sehr begehrten Wohngebiet in Kapstadt entwickelt hat. © PR
Argentinien: Der Stadtteil La Boca der argentinischen Hauptstadt ist bekannt wegen seines Fußballclubs Boca Juniors, in dem auch schon Maradona spielte. © dpa
Salvador: In einem Teil der Altstadt von Salvador da Bahia war früher der Sklavenmarkt sowie der Schandpfahl, wonach Pelourinho benannt ist © dpa
Spanien: Erst war es nur eine verrückte Idee einer Film-Produktionsfirma: Das Dorf Júzcar in Spanien wurde für einen Werbespot zur Premiere des 3-D-Films „Die Schlümpfe“ am 16. Juni 2011 komplett blau angemalt. © AP
Vor etwa 100 Jahren kamen Künstler – unter ihnen auch August Macke und Paul Klee – in das kleine Dorf Sidi Bou Said oberhalb der Ruinen von Karthago. © IW
Willemstad auf Curaçao © PR

dpa/tmn

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