Die Formel für das Urlaubsglück

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Geld, Liebe und gutes Wetter: Wenn die drei Faktoren stimmen, ist laut Glücksformel der halbe Urlaub schon gerettet.

Die Erwartungen sind groß. Gerade deshalb läuft oft im Urlaub manchmal alles schief. Jetzt wird jedoch alles anders. Der Psychologe Cliff Arnall hat eine Formel für das Urlaubsglück entwickelt.

Die Vorarbeit für Arnalls Glücksformel war eine klassische Marktanalyse. Das Online-Portal Skyscanner hatte dazu 1000 Nutzer nach ihrer Zufriedenheit im Urlaub befragt. Dabei spielten Komponenten wie die Unterkunft, das Essen, die Entfernung des Urlaubsziels und die Länge des Flugs dorthin, das Wetter, die Dauer des Aufenthalts, aber auch die Reisebegleitung eine Rolle. Außerdem wollte Arnall wissen, wie viel Geld die Befragten für den Urlaub ausgegeben hatten.

Der Wissenschaftler hat bei seiner Befragung sogar festgestellt, dass eine Fernreise generell glücklicher macht als eine Europareise. Und begründet das so: „Fernreisen beinhalten meist eine längere Aufenthaltszeit und haben eine größere Wirkung auf den Urlauber, weil sie außergewöhnlicher sind.“ Heißt unterm Strich: Je entfernter das Reiseziel und je länger die Aufenthaltszeit, desto glücklicher der Urlaub.

Die Glücksformel

Und so lautet die Glücksformel: G = (Z x P) + M + U + W + R + (E – V).

Die Erklärung zu den einzelnen Komponenten:

  • G wie Glückseligkeit: Die Studie zeigt, das Geld doch glücklich machen kann. Reisende, die mehr als 3000 Euro für ihren Urlaub ausgegeben haben, fühlten sich am glücklichsten.
  • Z wie zwischenmenschliche Beziehungen: Diejenigen, die mit Freunden im Urlaub waren und neue Freundschaften geschlossen haben, verspürten ein höheres Glücksgefühl. Auch die Gastfreundlichkeit der Einheimischen wirkte sich auf die Zufriedenheit aus.
  • P wie Planung: Aus der Studie geht hervor, dass Urlauber, die ihre Reise lange im Voraus geplant haben, weniger enttäuscht und somit glücklicher waren. 
  • M wie Motivation: Ein Reiseziel, das man schon immer besuchen wollte, ein Ort, für den man eine gewisse Faszination hegt oder von dem ein bestimmter Reiz ausgeht, begünstigt das Hochgefühl.
  • U wie Unterkunft: Eine bequeme, saubere Unterkunft mit schmackhaftem Essen und einer guten Lage ist ausschlaggebend.
  • W wie Wetter: Garantierter Sonnenschein (oder Schneefall) sind wichtig für das Gemüt. Je berechenbarer die Temperaturen, die Windstärke, der Regenfall oder das Tageslicht, desto besser der Gemütszustand. 
  • R wie Reflexion: Sich die Zeit zu nehmen, um das Erlebte zu verinnerlichen und das zu schätzen, was man zu Hause hat, trägt zum Wohlbefinden bei.
  • E wie Entfernung: Nach dem Motto „je weiter, desto besser“ erhöhen die Reiseziele, die am weitesten vom Heimatland entfernt liegen, das Glücksgefühl.
  • V wie Verspätung: Je länger die Verspätung, desto gestresster und unglücklicher fühlt sich der Urlauber. Dies ist ein Faktor, der nicht unbedingt vorhersehbar ist und sich negativ auf den gesamtheitlichen Glückszustand auswirken kann.

Übrigens: Cliff Arnall ist in London geboren und in Wales daheim. Kein Wunder also, dass er am liebsten ganz weit weg Urlaub macht. Das englische Wetter...

ch

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