Umbau bis 2019 geplant

Gran Vía in Madrid soll zur Fußgängerzone werden

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Die Einkaufsstraße Gran Vía in Madrid soll demnächst vom Vorzeigeboulevard zur Fußgängerzone werden. Foto: Emilio Naranjo

Entspannter einkaufen und das Essen in den Restaurants ohne qualmende Motoren genießen: Das könnten die Vorteile sein, wenn Madrids großer Boulevard Gran Vía in eine Fußgängerzone umgewandelt wurde. Das sind die Pläne der Madrider Bürgermeisterin.

Madrid (dpa/tmn) - In Madrid sollen Besucher künftig durch eine neue große Fußgängerzone flanieren können. Der Boulevard Gran Vía, schon heute eine der wichtigsten Einkaufsstraßen der spanischen Hauptstadt, soll entsprechend umgebaut werden.

Ziel sei es, das Vorhaben noch vor Ende ihres Mandats im Sommer 2019 zu verwirklichen, sagte Bürgermeisterin Manuela Carmena in einem Radiointerview. In Ruhe analysiert werden müsse noch, wie man zum Beispiel Spuren für den öffentlichen Verkehr in das Projekt integrieren kann.

Der Boulevard Gran Vía ist 1,3 Kilometer und bis zu 35 Meter breit. Neben Prachtbauten, Läden, Restaurants und Kinos findet man an ihm auch die berühmtesten Theater Spaniens. Da hier auch viele Musicals aufgeführt werden, wird die Straße der "Broadway Madrids" genannt.

Interview, Spanisch

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