Auf Reisen

Italien, Bosnien und Spreewald: Neuigkeiten für Touristen

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Eine Straße in Pompeji mit Blick auf den Vesuv. Die berühmte Ausgrabungsstätte kann nun auch barrierefrei besichtigt werden. Dazu wurden behindertengerechte Wege gebaut. Foto: Hanns-Jochen Kaffsack

Die Ausgrabungsstätte von Pompeji ist in wenigen Tagen auch barrierefrei zugänglich. Nach Bosnien und Herzegowina kommt man nur noch mit genügend Bargeld und im Spreewald kann man sich auf die Spuren sorbischer Bräuche begeben.

Pompeji für alle: Antike Ruinen-Stadt wird behindertengerecht

Eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Italien kann nun von wirklich jedem besucht werden: In der Ausgrabungsstätte von Pompeji sind am Freitag behindertengerechte Wege eingeweiht worden. Auf einer Länge von drei Kilometern führen statt holpriger Wege ebene Pfade unter anderem aus Stein und Holz durch die eindrucksvollen Ruinen am Fußes des Vesuvs in der Nähe von Neapel, wie das Kulturministerium mitteilte.

Die antike Stadt wurde 79 nach Christus beim Ausbruch des Vulkans verschüttet. Die Katastrophe konservierte den Moment des Untergangs für Jahrhunderte. Erst im Jahr 1748 wurde das antike Pompeji wiederentdeckt. Pompeji ist eine der Ruinen-Städte der Antike, die am besten erhalten ist, und ist nach dem Colosseum und dem Forum Romanum in der Hauptstadt die beliebteste Sehenswürdigkeit Italiens.

In Bosnien und Herzegowina brauchen Reisende ab 2017 Bares

Für Reisen nach Bosnien und Herzegowina müssen Touristen bald Bargeld vorweisen können. Die Einreise ist ab Januar 2017 nur noch mit mindestens 150 Konvertiblen Mark (KM) pro Aufenthaltstag möglich, was etwa 75 Euro pro Tag entspricht. Darauf macht das Auswärtige Amt in seinem Reisehinweis für den Balkanstaat aufmerksam. Sowohl Euro als auch KM würden akzeptiert. Der Nachweis der finanziellen Mittel sei aber nicht durch Kontoauszüge möglich.

Weihnachten wie vor 100 Jahren - Spreewald lockt mit Bräuchen

Mit sorbischen Bräuchen und Handwerkskunst hat das Freilandmuseum Lehde im Spreewald jüngst viele Besucher angezogen. Kahnfährleute brachten die Touristen über das verschlungene Wassernetz zu dem Lübbenauer Museumsdorf. In den historischen Häusern wurden Märchen erzählt und ein in weiß gekleidetes "Bescherkind" mit bunten Bändern machte sorbische vorweihnachtliche Tradition erlebbar.

Das Freilandmuseum Lehde in Lübbenau gab es schon zu DDR-Zeiten. 2017 wird es 60 Jahre alt. Alte historische Häuser und Höfe aus mehreren Orten im Spreewald stehen dort und zeigen die geschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung der Region. Ein wichtiger Teil ist die Tradition der Sorben und Wenden. Die nationale Minderheit mit slawischen Wurzeln siedelt heute nur noch in der Lausitz.

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