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1G-plus-Regel: Beliebte Urlaubsinsel führt strenge Einreise-Maßnahmen ein

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Von: Franziska Kaindl

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Boote liegen übereinander an der Playa Tropicoco auf Kuba.
Wer auf Kuba Urlaub machen will, muss bald geimpft und getestet sein. © Andre Maslennikov/Imago

Viele Länder verschärfen aufgrund der Omikron-Variante ihre Einreise-Bestimmungen – darunter nun auch eine beliebte Urlaubsinsel. Hier gilt bald die 1G-plus-Regel.

Gerade im Winter sind sonnige Fernreiseziele unter Urlaubern begehrt: Von Thailand über Mauritius bis hin zur Karibik stehen vor allem Urlaubsinseln mit atemberaubenden Stränden und wunderschönen Landschaften hoch im Kurs. Doch aktuell müssen Reisende sich noch ausgiebig mit den Corona-Maßnahmen der beliebten Urlaubsdestinationen befassen. Viele verschärfen derzeit ihre Maßnahmen aufgrund der neu aufgetretenen Omikron-Variante noch weiter – darunter auch Kuba. Die Regierung hat kürzlich eine 1G-plus-Regel für die Einreise beschlossen.

Kuba-Urlaub nur noch mit vollständigem Impfschutz und Corona-Test

Ab dem 5. Januar ist damit ein Kuba-Urlaub nur noch mit einem Impfnachweis und einem negativen PCR-Test möglich, der maximal 72 Stunden alt ist. Das gab der kubanische Gesundheitsminister José Angel Portal Miranda über Facebook bekannt. Welche Impfstoffe anerkannt werden und viele Dosen nötig sind, wurde allerdings nicht verkündet. Jedoch können sich Kubaner nach drei Monaten eine Booster-Impfung durch einen der im Land entwickelten Impfstoffe (Soberana und Abdala) verabreichen lassen, nach sechs Monaten ist diese empfohlen. Bei der Einreise werden stichprobenartig Corona-Tests durchgeführt, vor allem bei Reisenden aus Hochrisikoländern, wie es in dem Facebook-Post heißt. Sollte es zu einem positiven Testergebnis kommen, werden Betroffene in „für diesen Zweck vorgesehene Gesundheitseinrichtungen“ eingewiesen.

Auch interessant: Welcher Impfstoff bietet am meisten Reisefreiheit? Es ist nicht Biontech.

Einreise-Bestimmungen verschärft: Strenge Regeln für ungeimpfte Kubaner

Für ungeimpfte Kubaner, die sich aktuell im Ausland aufhalten und in die Heimat einreisen wollen, gelten besonders strenge Regeln: Sie müssen bei der Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen, das maximal 72 Stunden zurückliegt, und sich anschließend für acht Tage auf eigene Kosten in ein Quarantänehotel begeben. Erst mit einem weiteren Test, der negativ ist, darf die Quarantäne am 8. Tag verlassen werden.

Ausnahmen von der Impfpflicht bei der Einreise sind nur Kinder unter 12 Jahren sowie Personen, die mit einem ärztlichen Attest nachweisen können, dass sie nicht geimpft werden können. Generell liegt die Impfquote in Kuba dank der eigens entwickelten Impfstoffe* sehr hoch: 91,3 Prozent der Menschen, die geimpft werden können, seien bereits geimpft, wie der Gesundheitsminister berichtet. Auch Kinder ab zwei Jahren dürfen auf Kuba bereits seit September geimpft werden. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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