Sonst drohen Geldbußen

Mallorca will dem Sauftourismus ein Ende setzen

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Ausgetrunken: Ein Tourist schläft neben leeren Bierflaschen am Strand von Arenal.

Die Regionalregierung der Balearen will dem Sauftourismus auf Mallorca ein Ende setzen. Den Veranstaltern organisierter Sauftouren drohten Geldstrafen von bis zu 40 000 Euro, betonte der Tourismusminister und Vizeregierungschef der Inselgruppe, Biel Barceló.

Palma de Mallorca - Wie die Zeitung "Diario de Mallorca" berichtete, wies der Minister bei einem Treffen mit Hoteliers darauf hin, dass die Behörden zwei Unternehmen inspiziert hätten, die an der Playa de Palma Umtrunke auf offener Straße organisiert hatten. "Solche Inspektionen werden den ganzen Sommer fortgesetzt."

Die Hoteliers äußerten sich jedoch skeptisch. "Es hat sich nichts geändert", zitierte das Blatt den Präsidenten des Hoteliersverbands an der Playa de Palma, Francesc Marín. "In den Touristengebieten treiben sich Hütchenspieler, Nelkenfrauen, Prostituierte, Straßenhändler und Masseurinnen herum - so wie immer."

Mallorca-Urlauber immer unzufriedener

dpa

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