Sonst drohen Geldbußen

Mallorca will dem Sauftourismus ein Ende setzen

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Ausgetrunken: Ein Tourist schläft neben leeren Bierflaschen am Strand von Arenal.

Die Regionalregierung der Balearen will dem Sauftourismus auf Mallorca ein Ende setzen. Den Veranstaltern organisierter Sauftouren drohten Geldstrafen von bis zu 40 000 Euro, betonte der Tourismusminister und Vizeregierungschef der Inselgruppe, Biel Barceló.

Palma de Mallorca - Wie die Zeitung "Diario de Mallorca" berichtete, wies der Minister bei einem Treffen mit Hoteliers darauf hin, dass die Behörden zwei Unternehmen inspiziert hätten, die an der Playa de Palma Umtrunke auf offener Straße organisiert hatten. "Solche Inspektionen werden den ganzen Sommer fortgesetzt."

Die Hoteliers äußerten sich jedoch skeptisch. "Es hat sich nichts geändert", zitierte das Blatt den Präsidenten des Hoteliersverbands an der Playa de Palma, Francesc Marín. "In den Touristengebieten treiben sich Hütchenspieler, Nelkenfrauen, Prostituierte, Straßenhändler und Masseurinnen herum - so wie immer."

Mallorca-Urlauber immer unzufriedener

Deutsche Touristen zieht es vor allem wegen der preiswerten Angebote auf die Balearen-Insel. Foto: Julian Stratenschulte
Deutsche Touristen zieht es vor allem wegen der preiswerten Angebote auf die Balearen-Insel. © Julian Stratenschulte
Party, Alkohol und Strand - daran fehlt es auf Mallorca kaum. Abzug gab es von den Urlaubern aber für das kulturelle Angebot auf der Insel. Foto: Julian Stratenschulte
Party, Alkohol und Strand - daran fehlt es auf Mallorca kaum. Abzug gab es von den Urlaubern aber für das kulturelle Angebot auf der Insel. © Julian Stratenschulte
Was die Sicherheit betrifft, hat die Insel aus Urlaubersicht noch Aufholbedarf. Foto: Arno Burgi
Was die Sicherheit betrifft, hat die Insel aus Urlaubersicht noch Aufholbedarf. © Arno Burgi
Exzessives Trinken sowie Saufgelage im öffentlichen Raum sind an der Playa de Palma untersagt. Wer sich nicht daran hält, kann mit bis zu 200 Euro Strafe rechnen. Foto: Julian Stratenschulte
Exzessives Trinken sowie Saufgelage im öffentlichen Raum sind an der Playa de Palma untersagt. Wer sich nicht daran hält, kann mit bis zu 200 Euro Strafe rechnen. © Julian Stratenschulte
Die Müllverbrennungsanlage Son Reus läuft vor allem während der Feriensaison auf Hochtouren. Bis zu 700 000 Tonnen Restmüll haben hier Platz. Foto: Tom Gebhardt
Die Müllverbrennungsanlage Son Reus läuft vor allem während der Feriensaison auf Hochtouren. Bis zu 700 000 Tonnen Restmüll haben hier Platz. © Tom Gebhardt
Die Hotels schnitten in der Umfrage überdurchschnittlich gut ab. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Die Hotels schnitten in der Umfrage überdurchschnittlich gut ab. © Julian Stratenschulte

dpa

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