Geh mal wandern!

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Über Stock und Stein: Die Wandersaison hat begonnen und die Urlaubsregionen warten mit vielen neuen Ideen auf.

Am Strand, in den Bergen oder auf den Spuren des Bieres - es gibt viele Arten zu Wandern. Hier finden Sie neue Ziele, Trends und bemerkenswerte Themenwege:

Reizklima-Wandern am Meer 

Es ist gut für die Lunge, für die Bronchien und für die Seele sowieso, das Reizklima an Deutschlands Küsten. Michael Kleemann, Wanderreisen-Spezialist aus Bad Aibling, hat Ziele wie die Inseln Föhr und Amrum oder Sylt deswegen immer in seinem Programm. Seine nächste Reise führt vom 6. bis 13. November nach Sylt. Übernachtet wird im Alten Kapitänshaus Lassen in Westerland. Das Arrangemeint kostet 860 Euro mit Bahnanreise, 740 Euro bei Eigenanreise für Mitglieder des Bund Naturschutz in Bayern, ansonsten 60 Euro mehr. Tägliches Wander- und Besichtigungsprogramm sind inklusive. Gehzeit bis maximal viereinhalb Stunden. Info unter Tel. 08061/5041, www.wandern-berg.com.

Heimatführer-Touren am Tegernsee

Keiner kennt das schöne Oberbayern besser als die Menschen, die hier aufgewachsen sind. Und deswegen haben sie am Tegernsee jetzt ihre eigenen Leute vor den touristischen Karrn gespannt und bieten Themen-Touren mit den Tegernseer Heimatführern an. Drei Stunden dauert beispielsweise die Trauchtentour „S’Gwand am Tegernsee“. Die E-Bike-Tour ist ein genüsslicher Ausflug mit landschaftlichen und kulinarischen Höhepunkten. Alle Infos zu den Heimatführer-Touren bei Tegernseer Tal Tourismus unter Tel. 08022/92738-0 oder im Internet unter www.tegernsee.com.

Die beste Aussicht

Ausblick- Aussicht-Punkte-Turm
Weit ins Land schauen und den Blick schweifen lassen - überall in Deutschland gibt es diese Orte. Aussichtspunkte, wie hier am Niederrheindenkmal bei Rüdesheim. © dpa
Ausblick- Aussicht-Punkte-Turm
Panormablick der besonderen Art: Der Aussichtspunkt am ehemalige Tagebau Meuro. Viktoriahöhe an den IBA-Terrassen im südbrandenburgischen Großräschen. © dpa
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Auf der osthessischen Wasserkuppe (950 Meter) können Besucher um die stillgelegte Radarkuppel aus Zeiten des Kalten Kriegs entlang spazieren. © dpa
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Zwischen Kaub und Koblenz belohnt der Blick auf den Rhein den Wanderer für seinen mühsamen Aufstieg. © dpa
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Der Gasometer in Berlin ist begehbar. Nach 456 Stufen können Schwindelfreie den Blick auf die Haupstadt genießen. © dpa
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Herkules nennt sich dieser Punkt in Kassel. Hinfahren und dann selbst einen Blick auf Schloss Wilhelmshöhe und die Stadt werfen. © dpa
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Nach sieben Kilometer und 400 Höhenmeter konnte Bundespräsident Köhler die Landschaft der sächsischen Schweiz bei Bad Schandau und das Elbtal bewundern.  © dpa
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Das 38 Meter hohe Osephskreuz auf dem Auersberg im Südharz wurde 1896 nach den Plänen von Schinkel errichtet. © dpa
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Kriminelle Vergangenheit: Auf der Höhe bei Beerfelden (Odenwaldkreis) steht Deutschlands größter und besterhaltener Galgen. © dpa
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In Hitzacker schauen Ausflügler auf die historische Altstadt und auf die unberührte Natur der Elbuferlandschaft. © dpa
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Aussichtsturm auf dem Gipfelplateau vom Großen Feldberg im Taunus. © dpa
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Bausstellen-Fans können auf dem 32 Meter hohen BBI-Infotower das Entstehen des zukünfigen Berlin-Brandenburg-Airport in Schönefeld beobachten. © dpa
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Blick auf die Wolken und mehr bietet der Aussichtsturm im Wetterpark Offenbach. © dpa
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Der Preußische Vermerstot (486 Meter) ist die höchte Kuppe in der Region. © dpa
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Bodensee mit Alpenpanorama: Diese Aussicht bietet der Turm am Hafen in Friedrichhafen. © dpa
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Einen Blick auf den Maschsee bekommen Sommerfrischler vom Rathaus-Turm in Hannover. © dpa
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Der Zittauer Turm liegt im östlichsten Teil Deutschland, nahe der Polnischen Grenze. © dpa
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40 Meter hoch ist der Aussichtsturm im Höhenpark auf dem Stuttgarter Killesberg.  © dpa
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Der Kölner Dom ist mit 157,38 m Höhe nach dem Ulmer Münster das zweithöchste Kirchengebäude Europas sowie das dritthöchste der Welt. © dpa
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Der Hamburger Fernsehturm oder Tele-Michel ist seit 2001 leider geschlossen. © dpa
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Der Leuchturm von Hiddensee steht seit 1888 auf dem 72 Meter hohen Bakenberg im Kloster-Hochland. 102 Stufen führen Wanderer auf die Aussichtsplattform in 20 Meter Höhe.  © dpa
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Der Turm des Konstanzer Münster ist 78 Meter hoch. Besucher können bis auf 52 Meter aufsteigen. © dpa
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Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. (368 Meter hoch) © dpa
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Der südliche Turm vom Münchner Dom ist für Besucher zugänglich. Beim Aufstieg kommt man an den sieben Glocken vorbei; drei weitere Glocken hängen im Nordturm. © dpa
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Der Panoramablick von der 200 Meter hoch gelegenen Aussichtsterrasse des Maintower gilt als ein Höhepunkt für jeden Frankfurtbesuch. © dpa
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Von der 90 Meter hohen Aussichtsplattform des Völkerschlachtdenkmals kann man bei guter Sicht die Stadt Leipzig und das angrenzende Umland überblicken. © dpa
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358 Stufen führen von der Donau hinauf zur Walhalla. Die Ruhmeshalle gilt als das Hauptwerk aller Kunstschöpfungen des bayerischen König Ludwig I. (1825-1848). © dpa

Fichtelgebirge mit Gänsefüßchen

Er wird auch der Vater der Gänsefüßchen genannt, Johann Paul Friedrich Richter oder kurz: Jean Paul, Dichter und vor allem Kulturträger der Region Fichtelgebirge. Anlässlich seines 250. Geburtstages am 21. März 2013 wird dem leidenschaftlichen Wanderer der Jean-Paul-Weg gewidmet. Der Weg, der im Oktober fertiggestellt werden soll, wird die wichtigsten Lebensstationen des Dichters abdecken: Dazu gehören unter anderem Joditz, Hof, Schwarzenbach an der Saale, Wunsiedel und Bayreuth.

Die Route des Bieres im Naabtal

Wandern macht Durst und den löscht man in Bayern am besten mit einem süffigen Radler, der Mischung aus Bier und Limo. Im Oberpfälzer Wald wandert man neuerdings quasi an der Quelle. Zwölf Kilometer führt eine Bierwanderung durch das idyllische Naabtal, gemütliche Wirtshäuser und zwei Brauereien liegen auf der Strecke und laden zur Einkehr. Informationen dazu beim Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald , Tel. 09433/203810, im Internet: www.oberpfaelzerwald.de.

Pilger-Wandern im Klösterreich

Pilgern ist heute nicht mehr nur mit tief religiösen Zielen verbunden. Vielmehr treffen sich auf diesen ganz besonderen Wanderwegen vor allem Menschen, die den Alltag hinter sich lassen und sich für Neues öffnen wollen. Startpunkt, Zwischen- oder Endstation solcher spiritueller Touren sind die Häuser der Vereinigung Klösterreich. Es gibt sie in Niederösterreich (Waldviertler Klosterpilgerweg), in der Steiermark (Mariazeller Gründerweg) und in Oberösterreich (Pilgerweg Via Nova). Informationen dazu bei Klösterreich unter Tel. 0043/2735-44350, www.kloesterreich.at.

Unterwegs auf der Goldenen Straße

Gold steht derzeit hoch im Kurs, und auch den Wanderer kann es durchaus bereichern, sofern er sich auf den Weg macht, zwischen Nürnberg und Prag die Geschichte der Goldenen Straße zu erlaufen. Seit dem 13. Jahrhundert ist die Route der wichtigste Handelsweg zwischen Bayern und Böhmen. Eine 24 Seiten starke Broschüre dazu kann kostenlos bei der Tourismuszentrale Weiden bestellt werden unter Tel. 0961/814131, www.weiden.de.

Provence als reine Frauensache

Wanderreisen nur für Frauen organisiert Gudrun Queitsch in ihrem Unternehmen Alpinkreativ. Eine davon führt in die verlassenen Dörfer der Haute Provence, über Pässe und Hochweiden in das Reich des Steinadlers, durch Schluchten und Wälder in das Paradies der Murmeltiere und Gemsen und zu einer Weidefläche für 500 Wildschafe. Retouvance, abgeleitet von dem französischen Wort retrouver – wiederfinden – ist das Motto dieser Wanderung. Start und Ziel ist Aix-en-Provence. Mit Vollpension und Übernachtung, Gepäcktransport und Reiseleitung kostet die Tour vom 7. bis 15. September 1175 Euro pro Person. Infos bei Alpinkreativ in Eurasburg unter Tel. 08179/929284, www.alpinkreativ.de.

Die Erdgeschichte erwandern

Durch 300 Millionen Jahre Erdgeschichte führt eine viertägige Wanderreise im Naturpark Terra Vita im Teutoburger Wald . Findlinge aus der letzten Eiszeit liegen am Weg, Steinkohlewälder und Saurierspuren. Im ersten Großschutzgebiet Deutschlands, das seit 2004 auf der Unesco-Liste steht, lässt sich die Erdgeschichte so lückenlos dokumentieren wie an kaum einem anderen Ort. Insgesamt führen 2300 Kilometer Rund- und Fernwanderwege durch den Naturpark. Anbieter der Reise, die 298 Euro pro Person kostet, ist der Spezialveranstalter Natours. Infos unter Tel. 05473/92290, www.natours.de.

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