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Mallorca, Italien, Frankreich – die Corona-Regeln an beliebten Osterreisezielen

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Von: Franziska Kaindl

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Ein Mann sitzt in einem Liegestuhl an der Playa de Palma und blickt aufs Meer hinaus.
Mallorca lockt auch zu Ostern 2022 wieder viele Urlauber. © Chris Emil Janßen/Imago

Nach dem Winter treibt es viele Urlauber an Ostern in sonnigere Gefilde. Aber wie sieht es aktuell mit den Corona-Regeln an beliebten Reisezielen aus? Eine Übersicht.

Als Top-Reiseziel an Ostern 2022 kristallisiert sich ein alter Bekannter heraus: Palma de Mallorca wird in den Ferien von München aus 142 Mal angeflogen, von Nürnberg aus 87 Mal und ist damit der Spitzenreiter unter den Urlaubszielen, die per Flugzeug angesteuert werden. Generell stehen Städtetrips in Europa hoch im Kurs, doch Ferienhausbesucher genießen auch die Ruhe an der Ost- und Nordsee in Deutschland oder in den Niederlanden. Erleichternd kommt hinzu, dass viele Reisedestinationen ihre Corona-Auflagen vor den Osterferien gelockert haben. Wir zeigen Ihnen, welche Regeln noch oder nicht mehr gelten.

Mallorca/Spanien: Corona-Auflagen kürzlich gelockert

„Ab nach Mallorca“, heißt es aktuell für viele deutsche Urlauber: Da kommt es gerade recht, dass die spanische Regierung den QR-Code für die Einreise am 7. April abgeschafft hat – und zwar für alle, die das digitale Covid-Zertifikat der EU vorlegen können. Das heißt, es braucht weiterhin einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis, die Anmeldepflicht über das Einreiseformular besteht allerdings nicht mehr. Ab dem 20. April soll auch die Maskenpflicht in Restaurants, Bars, Kinos und anderen Freizeiteinrichtungen entfallen, wie das Mallorca Magazin berichtet.

Urlaub in Italien: Corona-Notstand beendet – Einreise-Regeln bleiben aber bestehen

Italien hat seine Maßnahmen ebenfalls pünktlich vor Ostern gelockert: Seit dem 1. April gilt der Corona-Notstand als beendet, sodass es für den Zugang zu Hotels, Außenbereichen von Restaurants, Museen und Geschäften keine 2G- oder 3G-Nachweise mehr braucht. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln in Italien entfallen die Nachweise. Es besteht allerdings weiterhin in Freizeiteinrichtungen wie Kinos, Schwimmbädern oder Diskotheken eine 2G-Regel.

Auch bei der Einreise gilt weiterhin eine Online-Anmeldepflicht, außerdem müssen Reisende ab sechs Jahren einen 3G-Nachweis vorlegen. Akzeptiert wird ein Impfnachweis, der maximal neun Monate alt ist, ein Genesenennachweis, der nicht älter als sechs Monate ist, sowie ein negatives Testergebnis mittels PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) oder Antigen-Schnelltest (maximal 48 Stunden alt).

„Freedom Day“ in den Niederlanden – fast alle Corona-Regeln entfallen

Die Niederlande bietet mit Amsterdam ein beliebtes Reiseziel für einen Städtetrip, aber auch die Nordsee übt ihren Reiz auf Urlauber aus. Die Einreise-Beschränkungen wurden am 23. März für alle EU-Bürger aufgehoben, es besteht nur noch die Empfehlung, direkt nach der Ankunft und fünf Tage danach einen Selbsttest durchzuführen. Eine Maskenpflicht gilt nur noch am Flughafen und in Flugzeugen, in Bus und Bahn wurde sie abgeschafft. Genauso wenig gibt es Vorschriften zu 2G- oder 3G-Regeln für den Zutritt zu Restaurants, Museen, Geschäften oder Clubs. Betreiber dürfen aber eigenständig Nachweise kontrollieren.

Frankreich weiterhin vorsichtig: Diese Corona-Regeln gelten

Frankreich hat seine Einreise-Regeln seit Mitte Februar nicht mehr gelockert. Für Reisende aus Deutschland gilt: Geimpfte dürfen ohne zusätzlichen Test einreisen, Ungeimpfte brauchen einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test oder maximal 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest. Auch ein Nachweis über eine Genesung, die mindestens elf Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, wird akzeptiert. Wer innerhalb Frankreichs mit überregionalen Zügen und Bussen sowie dem Flugzeug reisen will, braucht mindestens einen 2G-Nachweis. Nicht-essentielle Geschäfte, Freibäder, Sportstadien oder Gastronomien im Außenbereich haben nur unter Einschränkungen geöffnet.

Österreich-Urlaub: Auf welche Maßnahmen Reisende achten müssen

Die Einreise nach Österreich ist nur mit einem 3G-Nachweis möglich. Die Dokumente müssen auf Deutsch oder Englisch vorhanden sein. Wer keinen Nachweis vorlegen kann, muss die Registrierung zur Pre-Travel-Clearance durchführen. Außerdem gilt für Betroffene eine 10-tägige Quarantäne.

Seit dem 24. März gilt in Österreich zudem eine generelle Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen – zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Gastronomien, in Beherbergungsbetrieben und im gesamten Handel. Für den Zutritt zu Hotels oder Gaststätten besteht aber keine 3G-Regel mehr.

Türkei lockert Corona-Regeln: Was jetzt noch gilt

Die Türkei hat ebenfalls kürzlich seine Einreise-Regeln gelockert – Flugreisende profitieren davon aber vorerst nicht. Wer auf dem Land- oder Seeweg einreist, braucht nämlich keinen 3G-Nachweis mehr. Reisende auf dem Luftweg müssen aber weiterhin ein Impf-, Genesenen- oder Testzertifikat vorlegen. Das Einreiseformular wurde hingegen am 29. März abgeschafft. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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