Skandalös

Schiff muss auf Kuba-Kreuzfahrt kurz vor dem Ziel umdrehen - Grund verärgert Passagiere

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Passagiere freuten sich auf die Kreuzfahrt nach Kuba - doch dann ging alles schief. (Symbolbild)

Eine Kreuzfahrt, die nach Kuba gehen soll. Passagiere, die sich auf das Land und Verwandte dort freuen. Und dann darf das Schiff nicht anlegen. Was war passiert?

Passagieren des Kreuzfahrtschiffes "Grand Classica" ist genau dies passiert: Kurz vor der Ankunft am Hafen von Havanna verboten die kubanischen Behörden dem Schiff anzulegen.

Kreuzfahrtschiff darf nicht in Hafen von Havanna anlegen

Die Kreuzfahrt sollte mit der "Grand Classica" über den Reiseveranstalter Viva Travel als besonderes Valentinstagsangebot von Palm Beach nach Kuba gehen, wie der Miami Herald berichtet. Hierbei sollte es für Kubaner, die in den USA leben, die Möglichkeit geben, ihre Angehörigen zu besuchen. Auch Sulema Cabrera wollte die Gelegenheit nutzen und mit der Kreuzfahrt Angehörige auf Kuba besuchen. Sie sei vor zwei Jahren in die USA gekommen, wie es heißt. Zuvor habe sie auf Kuba als Ärztin gearbeitet.

Lesen Sie hier: Wie versichere ich mich für Kreuzfahrten richtig?

Als das Schiff aber in Havanna ankam, erlaubten die kubanischen Behörden dem Schiff nicht, dort anzulegen. Ärzte, die das Land verlassen, werden von der kubanischen Regierung als Deserteure angesehen, weil sie dem Land den Rücken zugekehrt haben. Acht Jahre dürfen sie dann nicht nach Kuba zurückkehren.

Daher habe Cabrera sowie andere Passagiere die Chance mit der Kreuzfahrt unbedingt nutzen wollen, von der es hieß, dass die Angehörigen sogar am Hafen auf das Schiff kommen dürften, um dort eine gemeinsame Zeit zu verbringen. Es ist jedoch äußerst ungewöhnlich, dass Besucher in einem Anlaufhafen ein Kreuzfahrtschiff besteigen dürfen.

Lesen Sie hier: Stiftung Warentest rät: Vermeiden Sie auf Kreuzfahrt unbedingt diese Kostenfallen.

Auch andere Passagiere hätten die Kreuzfahrt aus diesem Grund unternommen. So etwa Yordi Santana, eine weitere Ärztin an Bord des Kreuzfahrtschiffes, die gegenüber dem Herald sagte: "Ich wollte meiner Mutter einen Kuss und eine Umarmung geben. Was schadet das dieser verdammten Regierung?"

Es sei nicht sofort klar gewesen, ob die Entscheidung, das Kreuzfahrtschiff abzuweisen, auf ein Missverständnis zurückzuführen war, oder ob die kubanischen Behörden ihre Meinung geändert hatten. "Unser Unternehmen hat alle notwendigen Verträge mit der kubanischen Regierung, damit das Schiff anlegen kann", erklärte Eduardo Castillo, Vizepräsident von Viva Travel. "Zuerst sagten sie, dass wir die Insel ohne Probleme betreten könnten. Ein wenig später teilten die Hafenbehörden der Besatzung mit, dass der Verkehrsminister den Besuch verboten habe." Das Schiff habe daraufhin die Gewässer wieder verlassen müssen.

Video: Lohnt sich eine Kreuzfahrt?

Auch interessant: Drastische Änderungen? Stiftung Warentest klärt über Brexit-Folgen bei Großbritannien-Reisen auf.

sca

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende).  © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit.  © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson.  © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch).  © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber.  © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent).  © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte.  © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum.  © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität.  © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt).  © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten.  © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage.  © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt.  © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt.  © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit.  © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist.  © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers.  © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen.  © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark).  © dpa

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