Viraler Post

"Schmarotzer" unerwünscht: Hotel macht bestimmten Gästen klare Ansage

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Influencer erhalten von Unternehmen oft Produkte gratis, wenn sie dafür Werbung machen. Allerdings ist das kein Freifahrt-Schein, wie ein Hotel nun klarstellt.

Ein Hotel auf den Philippen erhält regelmäßig Anfragen von Influencern für kostenlose Übernachtungen. Aber nun hatte es endgültig die Faxen dicke ...

Weißer Sandstrand, Blick aufs Meer, Cocktail in der Hand: Das Hotel "White Banana Beach Club" auf der philippinischen Insel Siargao zieht viele Urlauber an, die einfach entspannen und den ein oder anderen schönen Schnappschuss machen wollen. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass die wunderschöne Szenerie auch zahlreiche Influencer magisch anzieht. Doch das Hotel macht nun in einem Facebook-Post klar: Geschnorrt wird hier nicht!

Hotel erhält Anfragen von Influencern - jetzt platzt den Betreibern der Kragen

Denn offenbar enthält das Urlaubsdomizil massenweise Anfragen von Influencern, die gerne im Hotel übernachten würden - für lau versteht sich natürlich. Im Gegenzug wollen diese dann auf Instagram oder auf ihrem Blog darüber berichten.

Davon haben die Betreiber nun die Schnauze voll: "Wir erhalten viele Anfragen bezüglich Kooperationen mit Influencern. Wir würden freundlich darauf hinweisen, dass wird nicht daran interessiert sind, mit 'selbst-ernannten' Influencern zusammen zu arbeiten." Weiterhin rät das Hotel den Anfragestellern, doch nach einem anderen Weg zu suchen, Essen, Trinken oder Übernachtungsmöglichkeiten zu schnorren. "Oder versucht es doch einfach mal mit Arbeit", heißt es abschließend.

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Hotel verteidigt seinen Post: Nichts gegen Influencer - nur gegen "Schmarotzer"

Seit Veröffentlichung des Facebook-Posts wurde der Beitrag nun schon 3.000 Mal geteilt und über 1.000 Mal kommentiert. Die Reaktionen darauf waren gemischt. Eine Bloggerin meinte etwa: "Ich habe einen Vollzeitjob und arbeite hart, um zu reisen, damit ich Inhalte habe. Ich habe schon bei Hotels Anfragen gestellt, weil ich mir denke: 'Warum nicht?'" Schließlich könnten die Betreiber auch einfach ablehnen." Ein öffentliches Bloßstellen würde sie jedoch nicht unterstützen.

Das Hotel verteidigt seinen Post mittlerweile mit einem zweiten Beitrag. Darin verdeutlichen die Betreiber, wer für sie als richtiger Influencer durchgeht - und wer nicht: "Wir wollen klarstellen, dass wir nichts gegen Influencer haben. Nur gegen 'Schmarotzer'. Ein richtiger Influencer wird als solcher von anderen bezeichnet und nennt sich nicht selbst so. Sie sind Blogger. Wir haben in der Tat schon mit einigen zusammengearbeitet, unter anderen Bedingungen und wir unterstützen sie." Zudem weist das Hotel daraufhin, dass es die Influencer von sich aus kontaktiert - aber nie andersherum, weil diese es nicht nötig hätten.

Eine Facebook-Nutzerin stimmt diesen Aussagen zu: "Als jemand, der selbst im Marketing tätig ist und ein kleines Ressort leitet, kann ich nur bestätigen, dass die großen Influencer nicht um Almosen betteln. Sie bitten um Erlaubnis, zu filmen und Fotos zu machen und bieten üblicherweise an, dafür zu bezahlen."

Video: Fake-Luxus - Schuhladen legt Influencer rein

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fk

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Sunrise Beach, Koh Lipe
Sunrise Beach, Koh Lipe  © Thorben_Leo / dpa
Hua Thanon, Ko Samui
Hua Thanon, Ko Samui  © Tolga Bozoglu / dpa
Maya Bay - "The Beach", Ko Phi Phi
Maya Bay – "The Beach", Ko Phi Phi  © Alexandra Schule r / dpa
Patong, Phuket
Patong, Phuket  © epa Vinai / dpa
Strand an der Andamanensee, Phuket
Strand an der Andamanensee, Phuket  © epa Barbara Walton / dpa
Koh Ngai Beach, Koh Ngai
Koh Ngai Beach, Koh Ngai  © Barbara Walton / dpa
Rai Leh / Ao Nang Bucht, Provinz Krabi
Rai Leh / Ao Nang Bucht, Provinz Krabi  © Barbara Walton / dpa
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Emerald Cave / Insel Muk, Kantang  © Barbara Walton / dpa
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Phang Nga Bay, Nga Bay  © epa Yongrit / dpa

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