Sexistische Ryanair-Werbung gebrandmarkt

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Ryanair-Stewardess im Kalendar 2012. 

Die irische Billigflugline Ryanair macht gerne Schlagzeilen mit leichtbekleideten Stewardessen. Doch jetzt ist die Fluggesellschaft wohl etwas zu weit gegangen.

Die Billigfluglinie Ryanair hat in Großbritannien wegen ihrer Werbekampagne mit Bildern freizügig gekleideter Stewardessen ermahnt worden. Die Bilder seien sexistisch und würden Frauen zum Objekt degradieren, entschied die britische Werbeaufsichtsbehörde Advertising Standards Authority (ASA).

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Besonders ein Foto war den Hütern sauberer Werbung ins Auge gestochen. Darauf fasst sich das Model mit dem Daumen an den Bund des Bikinihöschens und zieht diesen leicht nach unten. Das Bild sei „besonders zweideutig“, urteilten die britischen Werbewächter.

Ryanair hatte die Kampagne mit Zeitungsanzeigen unter dem Titel „Red Hot Fares - and Crew“ über Weihnachten gestartet (etwa: „Heiße Preise, heiße Crew“). Die Bilder entstammen nach Angaben der Airline Shootings für einen Fotokalender. Ryanair-Stewardessen hätten sich freiwillig bereiterklärt, mitzumachen.

Ryanair: Sexy Stewardessen im Körper-Scanner

Wie sehen Stewardessen eigentlich ohne ihre Dienstkleidung aus? Billigflieger Ryanair verrät es in seinem neuen Kalender. Wir zeigen Ihnen erste Bilder. Hier tragen die Damen noch ihre Dienstrobe. © Ryanair
Erst mal im Bademantel ... © Ryanair
... und jetzt im Bikini. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Stewardessenkostüme sind sexy - da sind sich die meisten Männer einig. So mancher Passagier dürfte sich schon vorgestellt haben, die die Flugbegleiterinnen ohne ihre Dienstkleidung aussehen. Ryanair erfüllt jetzt wieder diesen Wunsch. Klicken Sie sich hier durch den Stewardessen-Kalender 2012 - der obendrein einem guten Zweck dient. Die Erlöse gehen an die Organisation Debra, die sich für Kinder mit der Krankheit Epidermolysis bullosa (EB) einsetzt. © Ryanair
Roberta aus London © Ryanair
Ornella aus Rom © Ryanair
Gillian aus Dublin © Ryanair
Vera aus Faro © Ryanair
Agnieszka aus Rom © Ryanair
Carla aus Pisa © Ryanair
Georgina und Dorota aus London und Brüssel © Ryanair
Jolanta aus Dublin © Ryanair
Ornella und Alice aus Rom © Ryanair
Lisa aus Madrid © Ryanair
Alice aus Rom © Ryanair
Halima aus Madrid und Jolanta aus Dublin © Ryanair
Nun können Sie sich noch durch Kalendermotive der Vorjahre klicken © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair

Der Kalender wird an Bord der Flugzeuge und online verkauft, die Einnahmen werden gespendet. Die Fluglinie werde die Kalender weiterhin produzieren und verkaufen. Es habe nur 17 offizielle Beschwerden gegeben, dagegen hätten 10 000 Menschen den Kalender gekauft und so 100 000 Euro für einen guten Zweck zusammengetragen.

Eine Stewardess einer anderen Airline hatte eine Online-Unterschriftenaktion gegen die Werbekampagne ins Leben gerufen und mehrere tausend Unterstützer gefunden. „Die Sicherheit unserer Passagiere ist wichtiger als die Marke unserer Unterwäsche“, schrieb die Initiatorin im Internet.

dpa

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