Übungsfahrt ohne Stöcke hilft

Ski-Training für den Tiefschnee: So geht's

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Tiefschneefahren ist eine ganz andere Herausforderung als Pisten hinabzudüsen und bedarf einer Menge Erfahrung.

Mit der Winterzeit geht auch wieder die Ski-Saison los. Der ein oder andere erprobte Fahrer möchte sich dieses Mal vielleicht in Tiefschnee-Abenteuer stürzen. Doch sicherheitshalber sollte vorher erst noch mal geübt werden.

Skifahren im Tiefschnee ist anders als auf der präparierten Piste. Die Ski haben dort einen deutlich größeren  Widerstand. Für angehende Freerider ist das ungewohnt - deshalb sind Übungsfahrten sinnvoll.

Ein typischer Fehler im Tiefschnee: Die Kurvenbewegung wird durch den Oberkörper eingeleitet - und nicht durch die Gelenke, wie der Deutsche Skilehrerverband erklärt. Da hilft es, wenn Skifahrer gelegentlich ganz ohne Stöcke und mit verschränkten Armen abfahren. Dann komme die Bewegung aus den Beinen von ganz allein.

Für Anfänger eignen sich zunächst einfache Querfahrten zwischen zwei Pisten, so spüren sie den wechselnden Schneewiderstand. Um das Kurven zu trainieren, eignen sich vertikale Wipp-Bewegungen, erläutert der Skilehrerverband. Das helfe, die Ski für das leichtere Drehen in den Kurven zu entlasten. Wer mehr Erfahrung hat, kann am Pistenrand schnell zwischen Piste und "Powder" (Pulverschnee) wechseln, das trainiert die Ausgleichsbewegungen in den Gelenken.

dpa/tmn

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