Höchste Alarmstufe

Sturm auf Kanaren: Flüge gestrichen 

Madrid - Ein Sturmtief über dem Atlantik hat den Flug- und Schiffsverkehr auf den Kanarischen Inseln beeinträchtigt. Wegen Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 150 Stundenkilometern hatten die Behörden für die meisten Inseln höchste Alarmstufe gegeben.

Auf Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro blieben die Schulen und Universitäten geschlossen.

Die Bevölkerung war aufgerufen worden, nach Möglichkeit daheimzubleiben. Die Schiffsverbindungen zwischen den Inseln wurden nach Angaben der Regionalregierung der Kanaren unterbrochen. Die Flughäfen blieben geöffnet, allerdings wurden mehrere Flüge wegen des Unwetters gestrichen.

Der Sturm riss Bäume und Werbetafeln um. Mehrere Straßen mussten nach heftigen Regengüssen wegen Erdrutschen gesperrt werden. Gegen die Küsten schlugen mehr als sechs Meter hohe Wellen.

Auf der zu Portugal gehörenden Insel Madeira ließ das Unwetter am Montag nach. Am Vortag waren fast alle Flüge gestrichen worden. Davon waren rund 4000 Passagiere betroffen.

dpa

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