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Das ist das beliebteste Grabmal der Welt

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Das Grabmal Taj Mahal in Agra ist eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Indiens.

Auch wenn der Tod im Alltag gern verdrängt wird: Grabmäler sind weltweit beliebte Touristenzielen. Ein Online-Portal hat nun die zehn wichtigsten Grabmäler der Welt zusammengestellt.

Wer eine Reise nach Indien unternimmt, möchte unbedingt das Taj Mahal sehen, auch wenn es eine Grabanlage ist. Das Grabmal ist das beliebteste der Welt, so das Ergebnis einer Umfrage von bestattungen.de. Es ist ein Symbol der Liebe. Maharaja Shah Jahan errichtete das Mausoleum als Andenken an seine Hauptfrau, die bei der Geburt des 14. Kindes gestorben ist. Die Bauarbeiten begannen noch im gleichen Jahr – 1631 und wurden 1653 beendet.

Monarchen, Staatsmännern oder Nationalhelden

Der Grabkomplex für den ersten chinesischen Kaiser Qin Shihuangdi (210 vor Christus) belegt Platz 2. Dahinter folgt die Londoner Westminster Abbey. Die Hochzeit von Prinz William und seiner Kate hat die Westminster Abbey zu der Besucherattraktion im Königreich gemacht. Die ab 1045 erbaute Ruhestätte wurde ab1054 für britische Monarchen erbaut. Auch berühmte Persönlichkeiten wie Charles Darwin und Georg Friedrich Händel sind dort beerdigt.

Top 10: die beliebtesten Grabmäler der Welt

  • Platz 1: Taj Mahal in Agra, Indien
  • Platz 2: Kaiser Qin Shihuangdi
  • Platz 3: Westminster Abbey
  • Platz 4: Nekropole in Gizeh, Ägypten
  • Platz 5: Hügelgrab Newgrange, Irland. Es wurde 3300 vor Christus angelegten
  • Platz 6: Lenin-Mausoleum in Moskau
  • Platz 7: Mazar-e-Quaid im pakistanischen Karachi. 
  • Platz 8: Panteon Nacional in Venezuela.
  • Platz 9: Katakomben von Paris
  • Platz 10: Lincoln-Mausoleum im US-amerikanischen Springfield.

Die Auswahl der Grabanlagen zeigt laut bestattungen.de, dass vor allem Monarchen, Staatsmännern oder Nationalhelden außergewöhnliche Denkmäler gesetzt wurden. Die letzten großen Grabanlagen wurden im 20. Jahrhundert für politische Führer errichtet. Heute dagegen seien Bauten in solchen Ausmaßen kaum vorstellbar.

Farbenfrohe Orte auf der ganzen Welt

Kanaren: Die bunten Häuschen am Risco de San Juan, einem Höhenzug oberhalb des Hafens von Las Palmas de Gran Canaria, finden sich nur selten in Reiseführern abgebildet. © dpa
Schottland: In dem kleinen Ort Tobermory auf der Isle of Mull haben sie zumindest an Farben nicht gespart: Die Häuser am Hafen sind knallig bunt. Ob es etwas damit zu tun hat, dass in der Tobermory Distillery seit 1798 Whiskey gebrannt wird? © dpa
Die norwegische Hafenstadt Bergen hat den wenig schmeichelhaften Titel, die „regenreichste Großstadt in Europa“ zu sein. © dpa
Kolumbien: Es dürfte der Einfluss der Karibik sein, der dafür sorgte, dass die Altstadt von Cartagena in Kolumbien auch heute noch so farbenprächtig erstrahlt. © dpa
Marokko: Viele der weißen Häuser in den engen, verwinkelten Gassen in Chefchaouen im Nordosten Marokkos sind zusätzlich noch blau angestrichen – diese Farbe soll Geister abhalten. © dpa
Kapstadt: Die im 18. Jahrhundert am Fuß des Signal Hill entstandene Wohngegend Bo-Kaap (auch Malayenviertel) wurde überwiegend von sogenannten Kapmalayen gestaltet, Nachkommen jener Sklaven, die seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus Asien kamen. © PR
In Pastellfarben gestrichene kleine Häuser und Minarette prägen das Bild des Viertels, das sich in den letztem Jahren zu einem sehr begehrten Wohngebiet in Kapstadt entwickelt hat. © PR
Argentinien: Der Stadtteil La Boca der argentinischen Hauptstadt ist bekannt wegen seines Fußballclubs Boca Juniors, in dem auch schon Maradona spielte. © dpa
Salvador: In einem Teil der Altstadt von Salvador da Bahia war früher der Sklavenmarkt sowie der Schandpfahl, wonach Pelourinho benannt ist © dpa
Spanien: Erst war es nur eine verrückte Idee einer Film-Produktionsfirma: Das Dorf Júzcar in Spanien wurde für einen Werbespot zur Premiere des 3-D-Films „Die Schlümpfe“ am 16. Juni 2011 komplett blau angemalt. © AP
Vor etwa 100 Jahren kamen Künstler – unter ihnen auch August Macke und Paul Klee – in das kleine Dorf Sidi Bou Said oberhalb der Ruinen von Karthago. © IW
Willemstad auf Curaçao © PR

KNA

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