Todesfall vor Reiseantritt - Erbe muss zahlen

+
Todesfall vor Reiseantritt - Erbe muss offene Rechnung begleichen.

Weite oder teure Reisen werden oft lange im Voraus gebucht. Doch was passiert, wenn der Reisende vor Antritt der Reise stirbt?

Grundsätzlich gilt: Der mit dem Reiseveranstalter abgeschlossene Vertrag gilt weiterhin, erklärt das Deutsche Forum für Erbrecht. Neuer Vertragspartner sei dann als Gesamtrechtsnachfolger der Erbe.

Ist die Reise noch nicht vollständig bezahlt, sei der Erbe verpflichtet, den ausstehenden Betrag zu begleichen. Dafür dürfe er dann allerdings auch die Reise antreten, erklären die Erbrechtsexperten. Denn das Reiserecht sehe ausdrücklich vor, dass die Person des Reisenden bis zum Reiseantritt noch wechseln kann. Der Veranstalter könne allerdings die dadurch entstehenden Mehrkosten vom neuen Vertragspartner verlangen. Betroffene sollten sich über die eventuell anfallenden Kosten rechtzeitig beim Reiseveranstalter informieren.

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Wenn der Erbe nicht verreisen kann oder will, habe er das Recht zum Reiserücktritt. In diesem Fall sei der Reiseanbieter aber berechtigt, Stornogebühren in Höhe von bis zu 50 Prozent des Reisepreises zu verlangen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Warum haben Flugzeugfenster eigentlich immer ein Loch?
Warum haben Flugzeugfenster eigentlich immer ein Loch?
Weihnachtsmärkte 2017: Wo ist der schönste in Deutschland?
Weihnachtsmärkte 2017: Wo ist der schönste in Deutschland?
Ruhe im Urlaub: Auf diese sieben Inseln reist fast niemand
Ruhe im Urlaub: Auf diese sieben Inseln reist fast niemand
So sichern Sie sich auf Langstreckenflügen eine ganze Sitzreihe
So sichern Sie sich auf Langstreckenflügen eine ganze Sitzreihe

Kommentare