Nürnberg: Dürer ein Touristenmagnet 

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Dürers "Verleumdung des Apelles"

Urlaub in Bayern liegt weiter im Trend. Der Fremdenverkehr im Freistaat habe im ersten Halbjahr deutlich zugelegt.

Von Januar bis Juni 2012 zählte das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung etwa 14 Millionen Gäste - 6,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011.

Besonders begehrt in diesem Jahr: Franken. Insbesondere dieDürer-Ausstellung in Nürnberg sowie die Landesgartenschau und das Domjubiläum in Bamberg hätten dazu beigetragen, erklärte Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP).

Schon damals eine Reise wert: München und sein Umland 

Lust auf Idylle: Der Ammersee mit Wörthsee und Pilsensee aus der Vogelperspektive, im Hintergrund das Wettersteingebirge. Postkarte von 1927. © Sutton Verlag
Der 1864 gegründete Zentralbahnhof brachte die Touristen in die Stadt – die Hotel- und Herbergenbranche boomte. © Sutton Verlag
Der Marienplatz um 1900. Gäste liebten die entspannte Atmosphäre und kamen „zwengs der Gaudi“ in die Stadt. © Sutton Verlag
Seit 1909 gab’s die „ Vereinigten Münchner Fremdenrundfahrten“, hier vor dem Café Luitpold mit feschen Angestellten. © Sutton Verlag
Eine Attraktion war die Fahrt mit dem Salondampfer „Bavaria“ auf dem Starnberger See. © Sutton Verlag
Vom Bahnhof Starnberg war es nicht weit zum Undosa-Wellenbad. © Sutton Verlag
MitderStandseilbahnging’sgleich vom Steg des Starnberger Sees auf die Rottmannshöhe. © Sutton Verlag
Der Ammerseedampfer Gisela (ca. 1910) © Sutton Verlag
Karl Stankiewitz: „Die Anfänge des Fremdenverkehrs in Oberbayern“ (Sutton Verlag, 144 Seiten, 108 Abbildungen, 22,95 Euro). © Sutton Verlag

Hauptziel der Urlauber war weiterhin Oberbayern, wo die Statistiker rund 6,3 Millionen Gäste zählten, 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Übernachtungen wuchs um 5,8 Prozent auf 37,5 Millionen. Den höchsten Zuwachs gab es in Mittelfranken. Etwa 1,1 Millionen Menschen wollten die Region rund um Nürnberg sehen - was einem Plus von 7,7 Prozent entspricht. Rund zwei Drittel der Besucher in Bayern kamen aus Deutschland. Die Zahl der ausländischen Gäste stieg jedoch auch um 11,2 Prozent auf gut 3,1 Millionen. Viele Urlauber kämen aus den Niederlanden, Großbritannien und der Schweiz, aber auch aus Fernost, berichtete das Wirtschaftsministerium.

Die Hotellerie in Bayern habe das Angebot deutlich marktgerechter und wettbewerbsfähiger ausgerichtet, erläuterte Zeil. Die Investitionen in Modernisierungen zahlten sich jetzt aus. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gibt es im Freistaat 12 700 Beherbergungsbetriebe, die mehr als zehn Betten anbieten. Neben Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Alpenhütten und Campingplätzen zählen dazu auch Vorsorge- und Reha-Kliniken. Gern gebucht wurden den Zahlen zufolge Hotels garni, die Übernachtung mit Frühstück anbieten.

dpa

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