Urlauberin kassiert

Beim Duschen verbrüht: Hotel zahlt 750 Euro

Düsseldorf - Weil sie sich nach eigenen Angaben unter der plötzlich heiß gewordenen Dusche ihres Hotels verbrüht hat, bekommt eine Frau nun 750 Euro.

Auf diesen Betrag verständigten sich die Reisende aus Göttingen und das Düsseldorfer Hotel in einem außergerichtlichen Vergleich, wie eine Sprecherin des Amtsgerichts Düsseldorf am Mittwoch mitteilte. Eine ursprünglich angesetzte Verhandlung konnte damit abgesagt werden.

Die Frau wollte ursprünglich wenigstens 3000 Euro Schmerzensgeld und Anwaltskosten in Höhe von 334,75 Euro. Das Hotel bestritt die Vorwürfe.

Nach eigenen Angaben hatte die Frau am 18. Mai vergangenen Jahres morgens eine Dusche im Hotel genommen. Das Wasser sei zunächst angenehm warm gewesen. Plötzlich habe aber die Kaltwasserzufuhr gestoppt und es sei ausschließlich Heißwasser auf den Rücken der Frau gelaufen. Wegen der Schiebetüren der Dusche habe sie nicht sofort die Kabine verlassen können.

Die Frau gab an, bei dem Vorfall Verbrennungen des Grades IIb erlitten zu haben. Durch die Verständigung auf den Vergleich wurde die Darstellung nicht mehr in einer Beweisaufnahme geprüft.

Reise: Die kuriosesten Fälle vor Gericht 

AFP

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