Die besten Ski für jeden Fahrertyp

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Die besten Ski für jeden Fahrertyp

Die meisten Lifte stehen noch still, doch in den Sportgeschäften ist der Winter längst angekommen. Und: Die neuen Skimodelle haben bereits unabhängige Tests durchlaufen.

Wir stellen Ihnen hier sieben neue oder überarbeitete Ski vor, die bei verschiedenen Expertentests sehr gut abgeschnitten haben. Diese sowie viele weitere Modelle sind wir auch selbst ausführlich probegefahren, die meisten davon beim SportScheck-Gletscher-Testival im Stubaital Anfang November.

Wenn Sie selbst einmal die Ski zahlreicher Hersteller ausprobieren möchten: Die nächste Gelegenheit bietet sich am 27. und 28. November beim ereignisreichen Schneefest auf der Zugspitze (www.sportscheck.com/events).

Für Genießer

Sollen andere sich auf der Piste darennen, Sie schwingen lieber genussvoll dahin. Der Allround-Carver 24 GT Pro von Salomon macht es Anfängern und mittelguten Fahrern leicht. Gutmütig, fehlerverzeihend und drehfreudig, aber mit genügend Spurtreue. Ein Sorglos-Ski zum fairen Preis von 430 Euro inkl. Bindung. Auch die Tester vom Skimagazin waren angetan und gaben dem Weißen einen VIP-Tipp.

Test: Die besten Ski für jeden Fahrertyp

Test: Die besten Ski für jeden Fahrertyp

Für Rennfahrer

Anschnallen bitte! Race-Carver sind die richtige Wahl für exzellente Skifahrer, die sich an Geschwindigkeit berauschen wollen und in lang gezogenen Bögen über die Piste brettern wollen. Einmal auf die Kante gestellt, machen die Racetiger von Völkl ihrem Namen alle Ehre. Das Modell GS Speedwall (750 Euro inkl. Bindung) erhielt vom Deutschen Skiverband einen Sport-Tipp.

Für Perfektionisten

Blizzard kommt nun mit vollgefederten Ski angezischt. Ein Öldruckstoßdämpfer soll die Laufruhe erhöhen. Beim Sportcarver-Test schwärmt das Skimagazin über den G-Power FS IQ: „Die Sensation in dieser Kategorie!“ Auch der unser Testfahrer spürte den Federungseffekt. Wem 1100 Euro inkl. Bindung zu happig sind: Blizzards G-Force Supersonic IQ (700 Euro) steht dem Topmodel kaum nach.

Für Vielseitige

Sie fahren gleichermaßen auf der Piste wie im freien Gelände? Für solche Fahrer sind Allmountain-Ski gedacht. Ein richtiger Abräumer bei mehreren Tests in dieser Kategorie ist der A.M.P. Rictor von K2 (670 Euro inkl. Bindung). Sein Rocker-Profil (aufgebogener Schaufelbereich) macht ihn drehfreudig und gibt Auftrieb im Tiefschnee, ohne dass der Kantengriff arg leidet. Ein Alleskönner in peppigem Design.

Für Kurvenkratzer

Kleine Radien bereiten Ihnen große Freude, und Sie lieben den häufigen Kantenwechsel? Dann ist ein Slalom-Carver Ihr Ski. Der Race ST ist zwar nicht das Topmodell von Atomic, bietet dafür mit 530 Euro (inkl. Bindung) ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Drehfreudig, aber nicht ganz so aggressiv wie andere Slalom-Carver – dafür gab’s vom Deutschen Skiverband die Auszeichnung DSV Aktivo.

Für Geländegängige

Wo die Pistenraupen nicht hinkommen, da liegt Ihr Reich? Im frischen Pulver, auf der Buckelpiste, im verspurten Tiefschnee? Dann stehen Sie auf breiten Brettln goldrichtig. Der S3 von Rossignol hat von Planet Snow einen Tipp bekommen, weil er so ausgewogen ist und sogar auf der Piste anständig spurt. Ein Ski auch für Off-Piste-Einsteiger und mit 500 Euro (ohne Bindung) vergleichsweise günstig.

Für Allrounderinnen

Das Auge fährt mit, weshalb Damenmodelle mit besonderem Design gefallen. Vor allem aber sind sie speziell für die weibliche Anatomie konstruiert. Das Modell Völkl Attiva Estrella (400 Euro inkl. Bindung) hat die Kategorie „Damen Allround“ eines großen Vergleichs gewonnen (siehe www.carving-ski.de). Testfahrerinnen loben besonders den Kurvenlauf – als hätte der Ski eine Servolenkung.

Ingo Wilhelm

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