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Wohl eher Kennedy als Klasnic zu 1860

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Ivan Klasnic
Ivan Klasnic © dpa

München - Nach den vergeblichen Bemühungen um Abwehr- Routinier Mladen Krstajic wird der TSV 1860 München wohl auch bei Stürmer Ivan Klasnic nicht zum Zuge kommen.

“Löwen“-Sportdirektor Miroslav Stevic will den ehemaligen Bremer, der angeblich vom FC Nantes zurück nach Deutschland wechseln möchte, zwar “nochmal anrufen“, fügte aber mit Verweis auf die finanziellen Möglichkeiten des Fußball-Zweitligisten hinzu: “Da geht es um Summen, die utopisch sind für 1860. Ein Klasnic entspricht dem gesamten Budget unseres Vereins.“

Innenverteidiger Krstajic (35) vom FC Schalke 04 hat sich zum Abschluss seiner Profi-Karriere für eine Rückkehr in seine serbische Heimat zu Partizan Belgrad entschieden. In diversen Interviews betonte Stevic zu Wochenbeginn, dass die “Löwen“ nach den Verpflichtungen von Torwart Gabor Kiraly (Bayer Leverkusen) und Mittelfeldspieler Alexander Ludwig ( FC St. Pauli) weiterhin mit “kleinen, aber sicheren Schritten“ das Team für die kommende Saison verstärken wollen.

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“Wir dürfen uns keine hohe Fehlerquote erlauben“, sagte Stevic zur Transfer-Politik. Im Werben um den griechischen Mittelfeldspieler Grigorios Makos von Panionios Athen, dem Ex-Club von “Löwen“-Trainer Ewald Lienen, äußerte sich Stevic darum ebenfalls skeptisch. “Wir holen ihn nicht zu jedem Preis.“

Optimistisch ist der Sportdirektor dagegen, dass der im Winter von Borussia Dortmund ausgeliehene Rechtsverteidiger Antonio Rukavina bleiben wird. Man sei da “auf einem guten Weg“. Anstelle von Klasnic wird in Münchner Medien der australische Nationalspieler Joshua Kennedy vom Karlsruher SC als mögliche Neuverpflichtung für den Angriff gehandelt. Er habe “einen Stürmer an der Hand“, bemerkte Stevic, der “gleiche Qualitäten“ wie der Ex-Herthaner Marco Pantelic aufweise. 

dpa

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