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Hinterberger: "Lasse Lauth nicht fallen"

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Von: Gregory Straub

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Benny Lauth hat seit dem 9. August kein Tor mehr in der 2. Bundesliga erzielt. © sampics / Stefan Matzke

München - Damit die Löwen in der Rückrunde dauerhaft im Aufstiegskampf mitmischen können, benötigen sie Tore, Tore und noch einmal Tore. Die hat auch Stürmer Benny Lauth nötig. Es geht um seine sportliche Zukunft.

Torlos-Stürmer Benny Lauth - beim Auftakt gegen Fortuna Düsseldorf am 10. Februar wird es sechs Monate und einen Tag her sein, dass der einstige Torjäger das letzte Mal für die Löwen in der 2. Bundesliga einnetzte. Eine Flaute, wie sie der 32-Jährige in seiner Karriere zuvor noch nie erlebt hat. Und das ausgerechnet in jener Spielzeit, in der sein Vertrag zum Saisonende ausläuft.

Was werden die Verantwortlichen tun? Kommt noch ein Angebot zur Vertragsverlängerung? Oder wird Lauth den Verein nach 2004 ein zweites Mal verlassen? Fakt ist, dass dem Stürmer die Lust auf Fußball noch lange nicht vergangen ist. "Ich werde definitiv auch nächstes Jahr noch spielen und meine Karriere nicht beenden", sagt Lauth in der "Bild"-Zeitung. Was eine Vertragsverlängerung bei 1860 angeht, erklärt der gebürtige Haushamer: "Der Verein muss auf mich zukommen."

Davon kann aber derzeit keine Rede sein. Momentan bemühen sich die Verantwortlichen vielmehr, dem Stürmer Vertrauen entgegenzubringen in diesen schweren Zeiten. "Ich lasse Lauth nicht fallen", stellt Sportdirektor Florian Hinterberger klar. "Ich habe bewusst in den letzten Wochen Benny in Ruhe gelassen, er muss sich aus seiner Krise herausspielen. Er hat aber von mir die Sicherheit, dass ich ihn wegen einer schlechten Phase nicht fallen lassen werde."

Die Löwen-Wintertransfers im Check

Der Knipser a. D. soll sich bloß nicht noch mehr Ballast aufbürden, sondern sich voll und ganz auf seine Leistung konzentrieren. Im Trainingslager in Belek schob er zusätzliche Schichten im Kraftraum, nahm die Stammplatzgarantie für seinen Konkurrenten Yuya Osako klaglos hin. Friedhelm Funkel ist er dafür sogar dankbar: "Der Trainer macht mir Druck, das ist gut so", sagt Lauth.

Zuckerbrot durch den Sportdirektor, die Peitsche durch den Trainer - eines dieser Mittel sollte bald zum Erfolg führen. Sonst wird das Löwen-Urgestein seine Karriere andernorts fortsetzen (müssen).

wi

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