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Schmidt: "Das Selbstvertrauen ist da"

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Von: Jörg Bullinger

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Alex Schmidt will mit den Löwen zurück in die Erfolgsspur. © sampics / Stefan Matzke

München - Nach der Auftaktpleite wollen die Löwen im Heimspiel gegen Frankfurt Wiedergutmachung betreiben. Trainer Alexander Schmidt stärkt Pechvogel Kiraly den Rücken und glaubt an sein Team.

Am Sonntag um 13:30 Uhr geben die Löwen ihr Heimdebüt (bei uns im Live-Ticker). Nach dem missglückten Saisonpremiere am Millerntor stand Alexander Schmidt bei Teilen des Löwen-Anhangs stark in der Kritik.

Dennoch macht sich der Coach keine Sorgen um die Verfassung seines Rudels. "Das Selbstvertrauen ist da, die Mannschaft hat sich an den Druck, der hier immer herrscht, gewöhnt", sagt 44-Jährige in der Bild.

Gegen den FSV Frankfurt muss in der Allianz Arena ein Sieg her, sonst ist der Fehlstart bei den ambitionierten Giesingern perfekt. Die vermeintlichen Hauptkonkurrenten um den Aufstieg in die Bundesliga aus Fürth, Düsseldorf und Kaiserslautern sind alle mit einem Dreier gestartet. Lediglich der 1. FC Köln musste sich in Dresden wegen eines Torwartfehlers mit einem 1:1 begnügen.

Das kommt den Löwen bekannt vor. Die Pleite in Hamburg leitete ausgerechnet Routinier Gabor Kiraly ein. Ihm rutschte gegen St. Pauli der Schuss von Lennart Thy unter dem Körper durch. Für Sechzger-Coach Schmidt gibt es trotzdem keine Torwartdiskussion. "Gabor ist ein Super-Profi. Er mat mein vollstes Vertrauen."

In der vergangenen Saison rettete der 37-Jährige seinem Team mit etlichen Glanzparaden viele Punkte. Der ungarische Rekordnationalspieler lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und gibt sich vor dem zweiten Saisonspiel selbstbewusst. "Ich bin ein Vollprofi, habe schon viel erlebt in meiner Karriere. So etwas verdaue ich ganz schnell, hake es ab und blicke nur nach vorne."

Die Reflexe des Publikumslieblings werden bereits am Sonntag wieder gefragt sein. Dann heißt es für die Löwen: Verlieren verboten! Denn auch die von Benno Möhlmann trainierten Frankfurter leisteten sich im Heimspiel gegen Aufsteiger Karlsruhe eine 0:1-Niederlage und wollen sich wie der TSV 1860 mit einem Sieg freischwimmen.

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jb

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