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Löwen hadern: "Können nicht zufrieden sein"

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Noor Basha (l.) und Präsident Gerhard Mayrhofer (r.) danken dem Doppeltorschützen Moritz Stoppelkamp, der mit seinen Treffern 1860 den Punktgewinn sicherte.

Frankfurt - Statt drei Punkte bringen die Löwen nur einen Zähler mit nach München. 1860-Trainer Friedhelm Funkel ist mit dem Resultat nicht sehr glücklich.

Mit einem Sieg hätte der TSV 1860 das Kalenderjahr versöhnlich abschließen, den Fans eine gute Portion Hoffnung mit in die Winterpause mitgeben können. Doch nach dem 2:2 (1:1)-Remis beim FSV Frankfurt, bei dem man sich gegen den dezimierten Gegner noch glücklich einen Punkt sichern konnte, geht man mit einigen Fragezeichen ins neue Jahr.

„Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein", sagte Trainer Friedhelm Funkel nach der Partie, der seinem Team aber keinen Vorwurf machen wolte. "Wir haben sehr engagiert gespielt, bis zum Schluss gefightet, aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt. Uns hat einfach die Ruhe vor dem Tor gefehlt."

Friedhelm Funkel musste aber auch zugeben, dass bei vielen Aktionen seines Teams die „spielerischen Mittel" gefehlt hätten, „um die Situationen besser für uns zu nutzen. Allerdings ist es auch nicht einfach, gegen zehn Mann zu spielen. In der Defensive fällt ein Spieler weniger kaum auf. Und Freistoß-Tore kann man auch zu Dritt erzielen", meinte der Löwen-Trainer. Funkel sprach von Pech, dass Moritz Stoppelkamps Freistoß von der Latten-Unterkante herausprallte, Zafer Yelens Freistoß auf der anderen Seite eine Minute später den Weg ins Tor fand.

Für den Löwen-Trainer ist nach wie vor alles offen - auf beide Seiten hin, wie er betonte. „Aufgrund der engen Tabellensituation müssen wir weiterhin in alle Richtungen schauen, hart arbeiten und dann sehen, was in der Restrunde noch möglich ist."

Löwen-Rückschlag in Frankfurt: Bilder zum Spiel

Moritz Stoppelkamp: "Wir haben uns viele gute Möglichkeiten erarbeitet, um das Spiel für uns zu entscheiden. Aber Frankfurt hat uns das Torschießen extrem schwer gemacht." Wichtig sei gewesen, dass man sich am Ende noch das 2:2-Unentschieden erkämpfte. "Die Liga ist ganz eng. Was der Punkt wert ist, muss sich noch zeigen."

Yannick Stark: "Wenn man den Spielverlauf sieht, dann ist der Punkt letztlich zu wenig. Wir hätten mehr Kapital aus unserer numerischen Überlegenheit schlagen müssen. Frankfurt hat es nach dem Platzverweis gut gemacht, sich ganz auf die Verteidigung konzentriert. Wir mussten die Räume suchen. Und natürlich weiß ich selbst, wie gefährlich der FSV kontern kann."

Benjamin Lauth: "Gerne hätte ich meine Negativserie noch dieses Jahr beendet. Die Winterpause werde ich nutzen, um abzuschalten, Kraft zu tanken, damit ich im neuen Jahr wieder meine Tore schieße." Auch Lauth ärgerte sich über die vielen vergebenen Chancen. „Zumindest haben wir noch den Ausgleich geschafft. Aber so wie der Spielverlauf war, können wir nicht zufrieden sein. Wir wollten nach dem Platzverweis für den FSV gegen zehn Mann nicht Harakiri spielen, hätten aber ein Tor erzielen müssen. Es war natürlich unglücklich, dass unser Freistoß beim Spielstand von 1:1 nur an die Latte ging, Frankfurt aber im Gegenzug nach einem Standard trifft."

Das Remis lasse aber noch alle Möglichkeiten offen. „Wir haben eine positive Ausgangsposition für die Restsaison 2014. Mir persönlich wünsche ich, dass ich im neuen Jahr endlich wieder treffe."

pm/fw

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