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"Angebote schon, aber keine interessanten"

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Antonio Rukavina bleibt womöglich ein Löwe © M.I.S.

München - Antonio Rukavina steht im Schaufenster des TSV 1860 ganz vorne - doch ein Verkauf vor Ende der Transferperiode gestaltet sich schwierig.

Die Löwen würden Antonio Rukavina und Djordje Rakic zu gerne noch bis zum 31. August loswerden. "Es gibt für sie Angebote aus dem Ausland", sagte Sportchef Florian Hinterberger am Montag. "Für Rukavina eins, für Rakic mehrere."

Angebote sind nicht nur bei den Löwen eingetroffen, sondern auch bei Rukavinas Berater Fali Ramadani. "Angebote schon, aber keine interessanten", so der Berater. Er glaubt nicht, dass sein Klient bis zum 31. August noch den Verein wechseln wird: "Eher nicht."

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Was für die Rukavina-Seite keinesfalls in Frage kommt, ist eine Vertragsverlängerung zu reduzierten Bezügen. Die Löwen hatten dem Rechtsverteidiger angeboten, ein neues Papier mit um 30 Prozent reduzierten Bezügen zu unterzeichnen. "Warum soll er annehmen?", fragt Berater Ramadani. "Da müssen sie anderen Spielern auch die Bezüge reduzieren. Wissen Sie, wie viele Gutverdiener es bei 1860 gibt? Viele."

Der Berater hegt keinen Groll gegen die Löwen und ihr Gebahren. "Das ist nicht unfair, jeder Verein hat das Recht, sich zu verhalten, wie er möchte. Aber das Recht unseres Spielers ist auch, es zu akzeptieren oder nicht."

Die Standpunkte sind somit klar. Für Gespräche sei man offen, sobald weitere Offerten kommen, so Ramadani. Aber bisher sei eben keine interessante gekommen.

Von dem gesparten Rukavina- und Rakic-Gehalt würden sich die Löwen gerne einen neuen Innenverteidiger leisten. Eine Ausleihe von Stefan Bell (Eintracht Frankfurt) steht zur Debatte, zudem laufen nach tz-online-Informationen bereits lose Gespräche mit anderen Kandidaten.

Doch der Knackpunkt sind die beiden Verkaufskandidaten Rukavina und Rakic: Solange sie noch auf der Gehaltsliste stehen, sind den Löwen-Verantwortlichen die Hände gebunden.

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Auch mögliche Ersatzkandidaten brechen langsam weg: Der an der Grünwalder Straße angebotene Kevin McKenna wird beim 1. FC Köln nun doch wieder gebraucht. Und Defensivallrounder Christopher Schorch (ebenfalls 1. FC Köln), über den unlängst gesprochen wurde, steht vor einem Wechsel zu einem anderen Verein.

al.

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