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Lauth: "Defensive allein reicht nicht!"

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Benny Lauth will weiter Gas geben.

Belek - Wie geht's weiter mit Benny Lauth? Sein Vertrag läuft aus. Im Interview gewährte der 32-Jährige Einblicke in sein Gefühlsleben als Stürmer mit Torflaute.

Beim 2:2 gegen St. Pauli blieb er blass, mit Stephan Hain streitet sich Benny Lauth im Trainingslager in

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Belek um den Platz neben Yuya Osako. Die größere Frage ist freilich, wie es weitergeht mit dem Ex-Kapitän. Sein Vertrag läuft aus, die letzten 15 Saisonspiele werden über Lauths Zukunft bei den Löwen entscheiden. Im Gespräch mit tz und MM gewährte der 32-Jährige Einblicke in sein Gefühlsleben als Stürmer mit Torflaute.

Benny, Ihr Vertrag endet zum Saisonende. In den bisherigen 19 Punktspielen haben Sie erst zweimal getroffen. Wie gehen Sie mit der Situation um?

Lauth: Die persönliche Torbilanz war seit meiner Rückkehr zu 1860 eigentlich nie das Problem, jetzt ist die Quote nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Das will ich in erster Linie geraderücken. Andererseits sind wir oben so nahe dran, wie noch nie, seit ich wieder hier bin. Natürlich ist jedes Tor hilfreich mit Blick auf den Sommer.

Woran hat’s gelegen, dass nach dem dritten Spieltag, dem Tor in Düsseldorf, nichts mehr ging?

Lauth: Ich versuche die Gründe bei mir zu suchen. Ich habe oft versäumt, mir die Bälle selbst zu holen, im Dribbling mehr zu riskieren. Aber man sieht’s ja auch an den anderen Stürmern. Es war nicht einfach, Tore zu schießen.

Kein neues Phänomen. Seit dem Abgang von Volland und Aigner ist die Trefferzahl deutlich zurückgegangen. Auch Halfar fällt als Einfädler weg.

Lauth: Ja, Djordje Rakic könnte man noch nennen.

Mit Osako ist ein Stürmer gekommen, auch Steinhöfer hat seine Offensivqualitäten gegen St. Pauli gezeigt. Was erhoffen Sie sich von den beiden?

Lauth: Natürlich ist es mir lieber, wenn ein zweiter Stürmer dabei ist. Aber auch da muss man abwarten. Die Umstellung auf ein 4-1-4-1 war genau die richtige Maßnahme vor dem Bielefeld-Spiel, als wir in Gefahr waren, ganz unten reinzurutschen. Aber Defensive alleine reicht nicht. Deshalb glaube ich schon, dass die Stärkung der Offensive jetzt ein Schritt ist, den wir machen müssen, um vorne ranzukommen oder dranzubleiben.

Wie sehen Sie die Konkurrenz?

Lauth: Köln hat sich ein bisschen abgesetzt, der Rest ist dicht beisammen. Die Mannschaft, die am wenigsten patzt, wird um Platz zwei und drei mitspielen. Ich hoffe, das ist bei uns mit der Hinrunde abgehakt. Wenn wir es schaffen, die einfachen Fehler abzustellen, haben wir eine gute Chance.

Trotz Torflaute hat Ihnen Friedhelm Funkel stets das Vertrauen geschenkt. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Lauth: Es war ja auch kein anderer Stürmer da, der mit Toren bewiesen hat, dass er hätte spielen müssen. Aber klar will ich das Vertrauen zurückzahlen. Die Torchance in Frankfurt war der passende Abschluss vor Weihnachten. Dass der Klandt (FSV-Keeper) da sein Knie noch hinbekommen hat…

Wie sehr nagt die Unsicherheit über die Zukunft am Selbstvertrauen?

Lauth: Es ist immer angenehmer, wenn man weiß, wie es weitergeht. Fest steht, dass ich weiter Fußball spielen werde. Es gibt keinen Grund, ans Aufhören zu denken.

Vor ein paar Jahren sprachen Sie über ein Engagement in den USA, das Ihnen zum Karriereende hin vorschwebe.

Lauth: Ja, jetzt mit Familie ist die Situation natürlich etwas anders. Aber Liam (3) ist in dem Alter, wo das noch möglich ist.

Bei der letzten Vertragsverlängerung 2011 haben Sie Abstriche beim Gehalt gemacht, dafür eine längere Laufzeit bekommen.

Lauth: Damals gab’s viele andere Optionen für mich. Geld war keins da bei 1860, trotzdem haben wir es zusammen hinbekommen, den Vertrag zu verlängern. Jetzt wär’s, wie gesagt, natürlich einfacher, wenn ich zehn Tore geschossen hätte. Noch gab’s keine Gespräche. Aber ich hoffe, dass weiterhin alles passt.

Interview: lk

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