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Ex-Löwe zittert aus Budapest mit

Lauth: "Nehmt euch ein Beispiel am VfB!"

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Benny Lauth spielte bei den Löwen zu seiner Zeit eine wichtige Rolle.

München - Einer wie er könnte den Löwen in der jetzigen Situation vielleicht helfen. Benny Lauth verfolgt seine Sechziger auch aus Budapest aus. Und hat für seine Ex-Kollegen einen Rat.

Hoffnung? Naja. Nach der blutleeren Vorstellung beim 0:2 in Braunschweig gründet sich dieses Gefühl - oder was davon in der blauen Glaubensgemeinschaft noch übrig ist - vor allem auf das Unvermögen der Konkurrenz. Erzgebirge Aue schaffte es am Sonntag ebenso wenig, Profit aus der Löwen-Pleite zu schlagen, wie der VfR Aalen, der beim 1:1 in Berlin auch noch einen zweifelhaften Elfmeter über sich ergehen lassen musste.

„Aalen spielt von den Mannschaften da unten eigentlich noch am besten“, sagt Benny Lauth (33). Der Ex-Löwe, am Sonntag Ersatzspieler beim 2:0-Derbysieg von Ferencvaros Budapest gegen den Stadtrivalen Ujpest, schaut in seiner ungarischen Wahlheimat so viele deutsche Bundesliga- und Zweitliga-Partien, wie es der Spielplan zulässt. Ein Vergnügen ist das nicht. Mit den Löwen, dem Hamburger SV, Hannover 96 und dem VfB Stuttgart befinden sich sämtliche Klubs, für die Lauth in Deutschland professionell spielte, in allerhöchster Abstiegsgefahr. „Ich hoffe, dass es am Ende alle packen“, sagt Lauth. „Aber das wird leider kaum möglich sein, wenn man auf die Tabellen schaut.“

Lauths Prognose für 1860: „Es wird sehr, sehr eng. Das Aue-Spiel an Ostern hätte der Befreiungsschlag sein können, jetzt wird’s ein zähes Ringen bis zum Schluss. Wenn du unten drinsteckst, dann fehlt dir das Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass es am Samstag gegen Bochum mit einem Heimsieg klappt.“ Vielleicht, so Lauth, könne sich die Mannschaft ja „ein Beispiel am VfB Stuttgart nehmen, an diesem 3:2-Last-Minute-Sieg gegen Bremen. Ich glaube nach wie vor daran, dass Sechzig am Ende mit einem blauen Auge davonkommt. Ich würde es der Mannschaft und den Fans wünschen.“

Die untenstehende Statistik zeigt, wie viele Punkte in den letzten zehn Jahren für den Klassenerhalt in der Zweiten Liga nötig waren. Am schwersten war es in der Saison 2005/06 als der 1. FC Saarbrücken mit 38 Punkten absteigen musste (und 1860 sich am vorletzten Spieltag rettete). Am einfachsten war es in der Saison 2010/11. Damals hätten schon 32 Zähler zum Drinbleiben gereicht - sechs mehr als die Löwen aktuell auf dem Konto haben.

Möglicherweise gereicht es 1860 zum Vorteil, dass fünf der letzten sechs Gegner im Niemandsland der Tabelle herumschwurbeln. Einzig der Karlsruher SC hat als derzeitiger Dritter noch was zu gewinnen/verlieren. Aber auch das könnte sich bis zum Aufeinandertreffen im Wildpark am letzten Spieltag erledigt haben. Fragt sich angesichts der bislang gezeigten Qualitäten im Abstiegskampf nur, ob für Sechzig an diesem 24. Mai überhaupt noch Anlass zum Rechnen besteht.

lk

Quelle: tz

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