Bierofka: "Aufgeben tu ich zweimal nicht"

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Daniel Bierofka (r.) denkt nicht ans Aufgeben

München - Daniel Bierofka glaubt immer noch an den Aufstieg. Der Ex-Nationalspieler hat auch Argumente parat, warum der Aufschwung bei der Truppe von Reiner Maurer anhalten sollte.

Der Blick auf die Tabelle – ein richtiger Mutmacher ist er zwar immer noch nicht für die Löwen. Aber er verbreitet auch nicht mehr den Anschein eines ausweglosen Unterfangens, wenn nach der Winterpause zur Aufholjagd geblasen werden soll. Sieben Punkte Rückstand auf Rang drei, den Relegationsplatz – in fünfzehn Spielen wären die durchaus gutzumachen.

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So denkt auch Daniel Bierofka, der 32-jährige Routinier, der zuletzt mit fast jugendlichem Schwung großen Anteil an der Erfolgsserie der Blauen (13 Punkte aus fünf Spielen) gehabt hat. „Aufgeben tu ich zweimal nicht“, antwortete Bierofka auf die Frage, ob er im neuen Jahr noch Chancen sieht, ins Aufstiegsrennen ernsthaft einzugreifen. Natürlich tut er das, denn er weiß: „Im Fußball ist schon so viel passiert.“

Der Ex-Nationalspieler hat auch Argumente parat, warum der Aufschwung bei der Truppe von Reiner Maurer anhalten sollte. „Die jungen Spieler haben eine gute Entwicklung gemacht und sich sehr stabilisiert“, sagte Bierofka, „Necat Aygün ist in der Defensive sehr wichtig und ich hoffe, dass er in Zukunft stabil bleibt.“ Womit das Verletzungspech des 31-Jährigen gemeint war.

Aygün stand auch in jener Phase im Herbst nicht zur Verfügung, als die Mannschaft durch erfolglose Spiele aufgefallen ist und mächtig an Boden verloren hat. „Es war damals eine schwierige Situation“, sagt Sportchef Florian Hinterberger, „aber ich glaube, dass die Truppe daraus auch große Lehren gezogen hat.“ Das Miteinander auf dem Platz sei nämlich seitdem ein anderes geworden. Hinterberger: „Man erkennt jetzt dieses gegenseitige Helfen auf dem Platz. Jetzt noch die richtige Mischung, dazu gehört für mich, dass wir noch etwas besser Fußballspielen, dann sollte es passen.“

tz

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