Bierofka warnt vor Überheblickeit

Bleiben Junglöwen gnadenlos?

Junglöwen wollen auch in Passau wieder jubeln. Foto: Sven Leifer

Es läuft bei der Reserve des TSV 1860 München: Fünf Siege in Folge, dabei viermal ohne Gegentor. Am Samstag wartet der SV Schalding-Heining. Der Tabellenvorletzte, eine scheinbar einfache Aufgabe für die derzeit so "bissigen" Löwen. Anpfiff am Reuthinger Weg ist um 14 Uhr.

Die Länderspielpause nutzte die Bierofka-Elf für einen Test gegen den Bundesliga-Absteiger aus Stuttgart. Mit 0:1 mussten sich die Blauen geschlagen geben. Eine starke Leistung! Alexandru Maxim erzielte bereits in der dritten Minute per Fernschuss das Tor des Abends. Bitter für die Sechzger: Felix Weber vergab die Riesenchance zum Ausgleich. In der 52.Minute  scheiterte der U21-Kapitän vom Punkt an VfB-Torwart Niklas Bolten. "Das war okay", zeigte sich Daniel Bierofka auf der vereinseigenen Homepage nur bedingt zufrieden. Die VfB-Elf war durchaus namhaft bestückt. Neben Maxim waren auch Top-Torjäger Simon Terrode, Emiliano Insua, Daniel Ginczek und Julian Green mit von der Partie. "Für  die Jungs war das ein Erlebnis. SIe haben aber auch gesehen, wo es noch fehlt, dass sie im einen oder anderen Bereich noch schrauben müssen, um auf das Level zu kommen." Damit die Münchener Erfolgswelle kein "jähes" Ende in der Donaustadt findet, warnt Bierofka vor der drohenden Gefahr der Selbstüberschatzung seiner Spieler: "Das Selbstvertrauen darf aber nicht in Überheblichkeit ausarten. Wir müssen hellwach sein. Wenn wir in Schalding nur fünf Prozent weniger geben, dann werden wir dort nicht gewinnen können." Der aktuelle Tabellenplatz der Niederbayern (Vorletzter) entspricht laut dem 38-Jährigen nicht dem eigentlichen Leistungspotenzial: "Schalding-Heining hatte viel Verletzungspech in der Hinrunde. Der momentane Kader hat aber eine richtige gute Qualität, ist absolut konkurennzfähig und kann gegen jeden Gegner punkten." Vertraut man Bierofkas Worten wird der SV die Klasse am Ende halten: "Ich glaube nicht, dass Schalding mit dieser Mannnschaft absteigen wird." Nicht dabei auf Löwenseite: Simon Seferings (Aufbautraining) und Lukas Genkinger (Schambeinentzündung). Auf eine baldige Rückkehr von Jimmy Marton und Christoph Daferner dürfen sich die Sechzger-Fans freuen. Beide sind zurück im Training. Einen zu frühen Einsatz will der Löwen-Coach nicht riskieren: "Wir werden keinen unter Druck setzen".

Quelle: fussball-vorort.de

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