Ex-Löwe lockt FCA-Knipser Thurk in die USA

Michael Thurk (l.) hat in Augsburg sein Glück gefunden
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Michael Thurk (l.) hat in Augsburg sein Glück gefunden

Augsburg - Michael Thurk und David Beckham - passt nicht zusammen, meinen Sie? Könnte aber so kommen, erklärt der Torjäger des FC Augsburg gegenüber tz-online. Ein Ex-Löwe könnte den Deal einfädeln.

In Augsburg ist Michael Thurk glücklich geworden. Nach Engagements bei Eintracht Frankfurt und dem FSV Mainz 05, die von Misstönen begleitet waren, hat er beim FCA seinen Frieden gefunden. Thurks aktueller Vertrag läuft bis 2012, dann ist er 36 Jahre alt.

"Ich fühle mich in Augsburg und beim FCA sehr, sehr wohl und habe nichts dagegen, länger zu bleiben und meine Karriere hier zu beenden", sagt Thurk zu tz-online.de.
Das ist aber nur eines von zwei Szenarien: "Ich habe seit Jahren den Traum, dass ich in Amerika spielen möchte", verrät Thurk. Beim Sprung in die nordamerikanische Profiliga MLS könnte ihm ausgerechnet ein ehemaliger Spieler des TSV 1860 helfen: Gregg Berhalter.

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Thurk ist mit dem US-Amerikaner, der beim Top-Klub Los Angeles Galaxy Innenverteidiger und Co-Trainer in Personalunion ist, gut befreundet. Und so könnte es sein, dass Michael Thurk ab 2012 mit der englischen Fußballikone David Beckham Soccer spielt. 

Es ist nicht sein einziger MLS-Kontakt. Auch Conor Casey vom amtierenden US-Meister Colorado Rapids zählt zu Thurks Freunden. Sie kennen sich aus gemeinsamen Mainzer Tagen.

Auch Thurks Frau Mina und Söhnchen Leon David scheinen Feuer und Flamme für diese Idee zu sein. "Ich habe in Amerika schon Urlaub gemacht. Meiner Frau und mir gefällt es dort. Ich glaube, das würde uns ganz gut gefallen."

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Die Fitness des 34-Jährigen, der in seiner Karriere viele Fouls einstecken musste, steht den Plänen nicht im Weg. "Ich bin körperlich topfit. Vielleicht sage ich in zwei Jahren, dass ich nicht mehr kann und will. Aber das kann ich mir nicht vorstellen", grübelt Thurk und erklärt, dass er in jedem Training immer noch alles gebe und nur ganz, ganz schlecht verlieren könne. "Das sind gute Voraussetzungen, um weiterzumachen. Wenn ich mich wie jetzt fühle, werde ich auf keinen Fall aufhören." 

Und wenn es mit dem FCA weiter bergauf geht, stellt er seine US-Pläne gerne hinten an. Thurk versichert: "Das kann ich weiter hinauszögern ..."

Tobias Kimmel

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