Auch „Katsche“ Schwarzenbeck fing beim FCB-Nachbarn an

„Fabian Johnson ist kein Ex-Blauer, sondern ein Ex-Sportfreund“

Borussia Mönchengladbach - VfL Wolfsburg
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Fabian Johnson (links). 

Der FC Sportfreunde spielt in der B-Klasse. Dennoch hat der Verein mehrere Fußball-Profis hervorgebracht. Auch „Katsche“ Schwarzenbeck trug früher das Trikot des FCS. 

Dass die Säbener Straße die Wiege einiger Fußballstars ist, verblüfft kaum. Viel mehr die Tatsache, dass es auch Spieler des FC Sportfreunde bis ganz nach oben geschafft haben. Im Vereinsheim ist nicht zu übersehen, auf wen der Klub besonders stolz ist. Dort hängt ein Gladbach-Trikot von Fabian Johnson. Der heutige Bundesliga-Kicker und US-Nationalspieler trug bis zur D-Jugend das Sportfreunde-Leiberl, wie der Vorsitzende Reinhold Steingreber erzählt. Klare Ansage: „Der Fabian ist also kein Ex-Blauer, sondern ein Ex-Sportfreund.“ 

Johnsons Mama Sylvia engagierte sich im Klub, war Jugendleiterin. Auch Papa Charles half mit. Sie besorgten auch das Geschenk aus Gladbach. Es ist das zweite Trikot von Fabian, das an der Säbener Straße hängt. Denn: Nummer eins, damals noch von den Löwen, wurde dreist aus dem Zwischengang entwendet. Steingreber: „Das neue Trikot haben wir ins Vereinsheim gehängt und dreifach angeschraubt – das holt so leicht keiner mehr runter.“ Neben Johnson machten auch Hans-Georg „Katsche“ Schwarzenbeck und Timur Yanyali, später U-Nationalspieler der Türkei, ihre ersten Schritte bei den Sportfreunden. Steingreber: „Es sind schon einige von uns groß rausgekommen.“

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