Grünwalder Stadion: Bayern prüft Alternativen

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So sah der Rasen im Grünwalder Stadion im April 2009 aus - im Winter wird er in der Regel nicht besser

München - Das Grünwalder Stadion gleicht im Winter oft eher einer Eislaufbahn als einer Fußball-Spielstätte. Damit haben die Roten wie die Blauen zu kämpfen. Der FC Bayern prüft nun Alternativen.

In unschöner Regelmäßigkeit werden die Heimspiele des FC Bayern II abgesagt, weil der Rasen des Grünwalder Stadions unbespielbar ist. Das betraf das Derby gegen Unterhaching, das inzwischen nachgeholt wurde. Und zuletzt auch das Nachholspiel gegen Babelsberg, das für Dienstag vorgesehen war und wieder abgesagt werden musste.

Auch das Reserve-Team des TSV 1860 hat mit den immer wieder schwierigen Platzverhältnissen zu kämpfen: Die Winterpause in der Regionalliga dauerte immerhin von Anfang Dezember bis Mitte Februar. Am 22. Februar sollte dann das Nachholspiel gegen den FC Memmingen stattfinden, das schon im Oktober wegen der Platzverhältnisse ausfiel - doch auch die Neuansetzung fiel den Wetterverhältnissen zum Opfer. 

Tour durch das Grünwalder Stadion

Strec

Der FC Bayern prüft nun schon Alternativen. Denn raus aus dem Grünwalder Stadion muss die Reserve des Rekordmeisters - wie auch die Löwen-U23 - ohnehin vorübergehend: Ab Sommer 2012 werden dort Bauarbeiten ausgeführt, Einbau einer Rasenheizung inklusive.

Wie der Kicker berichtet, diskutiert man beim FC Bayern nun mögliche Ausweichplätze - aktuell und für die Zeit der Umbauarbeiten. Während dem Bericht zufolge die Allianz Arena und das Olympiastadion aus Kostengründen nicht in Frage kommen, könnte der Sportpark Aschheim zur Ausweich-Spielstätte Nummer 1 werden.

Offenbar ist nicht auszuschließen, dass bis zum Einbau der Rasenheizung im Grünwalder Stadion gelegentlich auf anderem Platz die Drittliga-Spiele ausgetragen werden.

al.

Farbanschlag 2008: Grünwalder Stadion in Bayern-rot angestrichen

Srec

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