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Haching-Schreck Feuchtwangen: „60 zittert schon!“

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Von: Uli Kellner

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Marius Willsch trägt beim 7:0-Sieg in Rödelmaier die Kapitänsbinde des TSV 1860
Echt jetzt? Schon wieder nach Nordbayern? Marius Willsch, beim 7:0-Sieg der Löwen in Rödelmaier erstmals Kapitän. © Imago

1860 souverän weiter, Haching unglücklich raus. Und wie geht es weiter in Runde zwei? Am Freitag wird gelost. Haching-Schreck Feuchtwangen ist schon heiß....

Werden die Löwen zum Dauergast in Nordbayern? Wie bereits im letztjährigen Totopokal (Birkenfeld, Bayreuth, Aubstadt) sind es kleine, sehr weit entfernte Dorfvereine, die sich dem Münchner Drittligisten in den Weg stellen. Nach dem 340-km-Trip nach Rödelmaier im Landkreis Main-Spessart (7:0 am Dienstag) droht Mitte August der nächste Trip ins Frankenland. Die gute Nachricht: Diesmal sind es „nur“ 240 Kilometer einfach, die der 1860-Bus zurücklegen muss. Die schlechte: Die TuS Feuchtwangen, die den Löwen in der zweiten Runde erwartet, hat soeben für einen Favoritensturz gesorgt und die SpVgg Unterhaching aus dem Wettbewerb gekegelt. Im Elfmeterschießen zwar, aber raus ist raus – und erst mal nicht wieder gutzumachen für den Regionalliga-Primus von Trainerpromi Sandro Wagner.

Diesmal sind es 100 km weniger - einfach

Warum der Bezirksligist aus Mittelfranken auf die Löwen als dicksten Fisch im BFV-Teich hoffen darf? Das liegt an den speziellen Auslosungsregeln des Totopokals, der sich zumindest in diesem Punkt von seinem großen Bruder, dem DFB-Pokal, unterscheidet. Auch am Freitag bei der Auslosung im „Haus des Fußballs“ wird es so sein, dass der tiefklassigste Verein das erste Zugriffsrecht hat, in diesem Fall der letzte verbliebene Kreissieger. Das ist die TuS Feuchtwangen, die schon heiß auf die Löwen ist, wenn man den Kommentaren in den sozialen Netzwerken des Siebtligisten folgt (O-Ton: „60 zittert schon!“).

Köllner-Lob für Wein und Willsch

Mit dem Auftritt in Rödelmaier, beim 7:0-Spaziergang am Dienstagabend, war Michael Köllner zufrieden. Nicht nur mit dem Fünffach-Torschützen Meris Skenderovic, auch und vor allem mit seinen Rekonvaleszenten. Rechtsverteidiger Marius Willsch lief erstmals als Kapitän auf, Sechser Daniel Wein verteilte klug die Bälle aus der Tiefe. Der Kommentar des Trainers: „Marius hat ja bereits am Samstag in der U21 gegen Ismaning gespielt. Für Vino war es bis auf die paar Minuten gegen Newcastle sein erstes längeres Spiel. Er hat es super gemacht. Ich freue mich für ihn, dass es ohne Schmerzen über die Bühne gegangen ist. Jetzt schauen wir, dass wir ihn sukzessive an die Mannschaft heranbringen.“

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