Wird er bald vorgestellt?

Ismaik-Besuch: Es ging um den Geschäftsführer

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Hasan Ismaik war in München.

München - Hasan Ismaik schaute am Wochenende auf einen Blitzbesuch in München vorbei. Dabei sollte er offenbar auch sein Okay für den neuen Geschäftsführer geben.

Hasan Ismaik war in München! Der 1860-Investor schaute am Wochenende zu einem Geheimbesuch vorbei, der nur so lange geheim blieb, bis sein Cousin Noor Basha eine Torte twitterte. Und dabei auch bekanntgab, dass Hasan und dessen Bruder Yahya in der Stadt waren. Man habe über "alles" gesprochen, erklärte Basha danach gegenüber unserer Onlineredaktion.

"Die Leute fragen sich, warum er in München ist. Aber es ist doch normal, dass man sich trifft", so Basha. "Was momentan im Klub abläuft, ist wirklich gesund, eine produktive Diskussion für 1860. Es geht nur um 1860. Es geht nicht um die Vergangenheit."

Über alles gesprochen? Das schließt offenbar auch den neuen Geschäftsführer ein. Denn nach SZ-Informationen ging es darum, den neuen starken Mann abzusegnen. Dieser soll wohl in Kürze präsentiert werden. Gerüchten zufolge handelt es sich um einen Manager mit Bundesliga-Erfahrung.

Er gehe "davon aus, dass der neue Geschäftsführer Anfang nächsten Jahres zeitnah vorgestellt wird", hatte schon Sportchef Florian Hinterberger vor Weihnachten gegenüber unserer Onlineredaktion erklärt und ergänzt: "Ich werde mich da nicht auf einen konkreten Zeitpunkt festlegen. Ich vertraue da unseren Gesellschaftern."

lin

1860-Winter-Transfers: Die ersten Gerüchte

1860-Winter-Transfers: Gerüchte im Überblick

Unter Friedhelm Funkel läuft es jetzt endlich besser bei den Löwen, allerdings soll der Kader im Winter trotzdem punktuell verstärkt werden. Mit der Defensive sind alle Beteiligten zufrieden, neue Spieler sind eher in der Offensive gefragt. Spieler könnten den TSV im Winter aber auch verlassen. "Abgänge sind nicht ausgeschlossen. Auch in dieser Richtung gibt es das ein oder andere Gespräch. Es muss passen", erklärt Sportchef Florian Hinterberger. Wir fassen die ersten Gerüchte für Sie zusammen. © dpa
YUYA OSAKO: Als absoluten Wunschspieler hat 1860-Coach Friedhelm Funkel den Japaner bezeichnet. Und den hat der Trainer bekommen. Osako ist erster Winter-Neuzugang der Löwen. © AFP
SONNY KITTEL (r.): Das Mega-Talent wurde bei Eintracht Frankfurt von mehreren Verletzungen zurückgeworfen und kämpft nun um den Anschluss. Wie unsere Onlineredaktion erfuhr, sind die Löwen an einer Verpflichtung interessiert. "Er ist einer von den Spielern, mit dem wir uns beschäftigen", bestätigt 1860-Sportchef Florian Hinterberger. Für Friedhelm Funkel war er hingegen nie ein Thema. © M.I.S.
ROBERT ZULJ (r.): Ein Spielmacher, der auch im Sturm spielen kann, knipst in Österreich nach Belieben! Kein Wunder, dass die Sechziger am 21-Jährigen vom SV Ried interessiert waren. Sein Name ist den Löwen geläufig. "'Robert Tschul' spricht man das aus. Sie sehen also: Wir haben uns mit diesem Spieler schon beschäftigt", so Florian Hinterberger. Allerdings hat sich Zulj inzwischen für Red Bull Salzburg entschieden. © picture alliance / dpa
MALIK FATHI (r.): Der Ex-Nationalspieler war schon ein halbes Jahr ein Löwe, musste dann aber zurück nach Mainz. Nun soll eine Rückholaktion im Raum stehen. Allerdings wäre Fathi eher ein Spieler für die ohnehin gut besetzte Defensive. Löwen-Sportchef Florian Hinterberger erklärt: "Malik Fathi ist einer von mehreren Spielern, mit denen wir im Gespräch sind." © picture alliance / dpa
SERCAN SARARER: Bei Fürth sorgte der Deutsch-Türke für viel Furore, beim VfB Stuttgart eher weniger. Mit einer Ausleihe könnten die Sechziger einen tollen Fang machen. © M.I.S.
MITCHELL WEISER: In der vorigen Rückrunde ließ sich Mitchell Weiser zum 1. FC Kaiserslautern ausleihen, nun wurde sein Name schon bei 1860 ins Spiel gebracht. Doch das ist kein Thema. "Von den Löwen weiß ich nichts", so sein Berater Norbert Nasse, der betont, dass Weiser wohl auch in der Rückrunde bei Bayern bleiben wird. © M.I.S.
LUKAS HINTERSEER: Der Offensivmann und österreichische Neu-Nationalspieler (hier bei seinem Debüt gegen die USA) sorgt in der Alpenrepublik nachhaltig für Furore. Deswegen ist auch in Deutschland die halbe erste und zweite Liga an ihm interessiert, angeblich auch die Löwen. Doch gegen Konkurrenz wie Hoffenheim und Gladbach wäre eine Verpflichtung schwierig bis unmöglich. © picture alliance / dpa
NICK PROSCHWITZ: Bei Paderborn war der lange Stürmer ein Goalgetter, danach suchte er in England bei Hull City sein Glück. Beim Premier-League-Klub darf er aber kaum spielen. Die Löwen waren schon einmal interessiert, möglicherweise wird er nun im Winter wieder ein Thema. © dpa
PENIEL MLAPA: Bei Borussia Mönchengladbach darf der Ex-Löwe gar nicht ran - logisch, dass da ein Wechsel zu seinem ehemaligen Klub in der Gerüchteküche gehandelt wird. "Peniel Mlapa ist keine realistische Option. Wir reden hier von einem Bundesliga-Profi, der bei einem deutschen Spitzenklub unter Vertrag steht. Das ist deshalb aus verschiedenen Hinsichten nicht realistisch", sagt allerdings 1860-Sportchef Florian Hinterberger. © picture alliance / dpa
MICKAEL POTE: Wann immer ein Offensivmann gesucht wird, kommt der bullige Stürmer von Dynamo Dresden ins Gespräch, der so manchen Fürsprecher an der Grünwalder Straße haben soll. Konkretes Gerücht gibt es für diesen Winter keines - noch nicht? © picture alliance / dpa
ROB FRIEND: Der groß gewachsene Kanadier kommt bei den Löwen nicht wirklich zum Zug. Abschiedspläne schmiedet er aber gegenwärtig keine. "Anfragen gibt's für ihn aus der zweiten Liga, aber das ist für uns im Moment kein Thema. Er ist bei einem Verein, der das Potenzial hat aufzusteigen, deswegen wird das von uns im Moment nicht forciert", so sein Berater Andreas Kirsch Anfang Dezember zu unserer Onlineredaktion. © M.I.S.
STEPHAN HAIN: Der Ex-Augsburger formulierte gegenüber der "Passauer Neuen Presse" schon Abschiedsgedanken: "Noch läuft es nicht so richtig. Ich gebe bis zum Winter auf jeden Fall alles und versuche meine Einsätze zu kriegen. Wenn sich nichts ändert, muss ich mir natürlich Gedanken machen." Doch sein Berater Heiko T. Weber erklärt: "Ein Wechsel kommt für Stephan nicht in Frage." © picture alliance / dpa

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