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Jetzt springt Benjamin für Bülow in die Bresche

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Collin Benjamin soll in der Löwen-Defensive mit seiner Routine für neue Stabilität sorgen. © M.I.S.

München - Der Ärger über die Sperre von Kai Bülow ist noch nicht verraucht. Doch alles Jammern hilft den Löwen nichts. Das starke Comeback von Collin Benjamin sorgt im Lager der Blauen für neue Hoffnung.

Nicht nur wegen seiner ansprechenden Vorstellung als "Platzhalter" von Kai Bülow nach dessen Platzverweis ist Collin Benjamin ein Thema für die Innenverteidigung beim TSV 1860. "Dort kann er uns mit seiner Erfahrung am meisten helfen", legt sich Löwen-Dompteur Reiner Maurer im kicker fest und macht dem Defensiv-Allrounder damit Hoffnung auf weitere Einsätze in der Abwehrzentrale.  

In der Defensive läuft es in dieser Saison ohnehin noch nicht rund. Mit 14 Gegentreffern hat der TSV 1860 von den Top-Sechs mit Abstand am meisten Gegentreffer kassiert.

Vor allem auswärts hakt es bei den Löwen: Bei den vier Niederlagen in der Fremde ging man im Schnitt mit drei Gegentoren vom Platz. Wenigstens in der Offensive läuft es bei den Löwen rund, hat man doch mit 22 Treffern den drittbesten Sturm der Liga.

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Immer noch sauer ist "Wiederholungstäter" Kai Bülow wegen seiner Roten Karte in Fürth. In der Bild schimpft der 25-Jährige: "Ich habe jetzt zweimal Rot für nichts bekommen und werde dafür dreimal bestraft. Ich bin verärgert und enttäuscht vom DFB."

Außerdem hofft er bei den Unparteiischen in Zukunft auf mehr Fingerspitzengefühl: "Die Schiedsrichter sind sich offenbar nicht bewusst, was für einen Spieler an so einem Platzverweis alles hängt. Vom Stammplatz mal abgesehen: Es geht um viel Geld, weil man keine Prämien bekommt."

jb

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